Stefan Geschrieben 26. April 2005 Melden Geschrieben 26. April 2005 keine Ahnung. Hat mich noch nie interessiert. Daran wird es liegen, dass man von offizieller Seite kaum Antworten auf derartige Fragen erhält: Die Regelmacher vom Lehramt haben einfach nicht genug Interesse an Sex. Von der Fakultät für Maschinenbau wirst du derartige Auskünfte ebenfalls nicht bekommen, auch wenn die sich ansonsten auch mit jeder Menge Verbote/Gebote 'rumschlagen (ich sag' nur DIN und ISO). Albern. Oder Stalking? :ph34r:
Baumfaeller Geschrieben 26. April 2005 Melden Geschrieben 26. April 2005 Von der Fakultät für Maschinenbau wirst du derartige Auskünfte ebenfalls nicht bekommen, auch wenn die sich ansonsten auch mit jeder Menge Verbote/Gebote 'rumschlagen (ich sag' nur DIN und ISO). Jetzt verstehe ich endlich, warum das englische Verb "to screw" verwendet wird. Ich kann das schon sehen in den Kontaktanzeigen in der Zeitung: "Mann, mit DIN84 Schraube mit Gewinde ISO M165x32, sucht Frau fuer Verschraubung und ggf. langfristige bildsame Formgebung, zieht ISO 14001 Zulassung vor." (Nebenbemerkung: In Aachen, was hauptsaechlich eine Ingenier-TH ist, gibt oder gab es ein "Institut fuer bildsame Formgebung". Das hat nichts mit Architektur oder Bildhauerei zu tun, sondern glaube ich mit Metallurgie und Maschinenbau; ich glaube das hat etwas mit dem Walzen und Stanzen oder so zu tun.) OK, das war der verzweifelte Versuch, etwas Humor anzubringen, der m.W. in F&A sowieso nicht erwuenscht ist. Und nun zurueck zum normalen Programm: Wir schlagen und gegenseitig den Schaedel ein, ohne je irgendwelche Fragen zu beantworten.
Magdalene Geschrieben 26. April 2005 Melden Geschrieben 26. April 2005 Humor ..., der m.W. in F&A sowieso nicht erwuenscht ist. Und nun zurueck zum normalen Programm: Wir schlagen und gegenseitig den Schaedel ein, ohne je irgendwelche Fragen zu beantworten. Wo kommen immer nur diese Falschinformationen her???
wolfgang E. Geschrieben 27. April 2005 Melden Geschrieben 27. April 2005 Da faellt mir eine ganz konkrete Frage ein. Ich hoffe, dass die Frage niemanden verschreckt. Ist, von Seiten der katholischen Morallehre, der Analverkehr zulaessig? Die Frage ist in folgendem Sinn zu verstehen: Innerhalb einer Ehe, zwischen Mann und Weib, vielleicht sogar waehrend des fruchtbaren Zeitraums, mit Einverstaendnis und mit "Wohlwollen" beider Partner (ich wuerde das mal mit Befriedigung und Orgasmus beschreiben)? Wenn nein, warum nicht? Eine offizielle Quelle kenne ich nicht, aber kirchliche Dokumente sprechen immer von "keuscher ehelicher Liebe". Ich bin sicher es findet sich, so wie zur Homosexualitaet irgendetwas im AT, was verwendbar bzw "recycelbar" ist. Auf kath.net. wurde bei der Beantwortung was den "unkeusche eheliche Liebe" sei ausdruecklich auf Analverkehr verwiesen.
Wiebke Geschrieben 30. Mai 2012 Melden Geschrieben 30. Mai 2012 Ich häng das hier mal dran, weil mir erstens die Sache keinen neuen Thread wert war, ich zweitens keinen besseren gefunden habe, aber euch drittens den Text nicht vorenthalten wollte, über den ich ganz zufällig beim Überfliegen des letzten VatiLeaks-Artikels auf SPON gestolpert bin: Last und Lust Es ist schon bezeichnend, wie klar der Schwachsinn schon gesehen wurde, als ich gerade mal in meinen Windeln strampelte. Umso schlimmer, dass es über vierzig Jahre später immer noch Leute gibt, die Humanae Vitae ernst nehmen, sei es aus Verblendung, sacrificium intellectus, Indoktrinierung oder was auch immer. (Und nebenbei ist es auch bestürzend, wie klar damals schon die Katastrophe der Überbevölkerung gesehen wurde, während heute noch manche Mitmenschen Bevölkerungswachstum das Wort reden, weil ihnen für die Rentenkassen nichts Besseres einfällt.)
Marcellinus Geschrieben 30. Mai 2012 Melden Geschrieben 30. Mai 2012 Und da sage einer, historische Abläufe seien nicht vorhersehbar.
atheist666 Geschrieben 30. Mai 2012 Melden Geschrieben 30. Mai 2012 Und da sage einer, historische Abläufe seien nicht vorhersehbar. Aber nur unter annähernd gleichbleibenden Bedingungen.
Marcellinus Geschrieben 30. Mai 2012 Melden Geschrieben 30. Mai 2012 Und da sage einer, historische Abläufe seien nicht vorhersehbar. Aber nur unter annähernd gleichbleibenden Bedingungen. Wenn wir irgendetwas in den letzten 40 Jahren nicht hatten, dann waren es "gleichbleibende Bedingungen". Ich kann es beurteilen, denn ich bin dabei gewesen. Die einzige Konstante in dieser ziemlich langen Zeit war die menschliche Dummheit.
Der Geist Geschrieben 30. Mai 2012 Melden Geschrieben 30. Mai 2012 Ich häng das hier mal dran, weil mir erstens die Sache keinen neuen Thread wert war, ich zweitens keinen besseren gefunden habe, aber euch drittens den Text nicht vorenthalten wollte, über den ich ganz zufällig beim Überfliegen des letzten VatiLeaks-Artikels auf SPON gestolpert bin: Last und Lust Es ist schon bezeichnend, wie klar der Schwachsinn schon gesehen wurde, als ich gerade mal in meinen Windeln strampelte. Umso schlimmer, dass es über vierzig Jahre später immer noch Leute gibt, die Humanae Vitae ernst nehmen, sei es aus Verblendung, sacrificium intellectus, Indoktrinierung oder was auch immer. (Und nebenbei ist es auch bestürzend, wie klar damals schon die Katastrophe der Überbevölkerung gesehen wurde, während heute noch manche Mitmenschen Bevölkerungswachstum das Wort reden, weil ihnen für die Rentenkassen nichts Besseres einfällt.) Künstliche Aufregung...die Frage hat sich durch die Erklärungen einer sehr großen Zahl von Bischofskonferenzen, dass die Wahl der Empfangnisverhütung letztlich Gewissensentscheidung der Ehepartner ist - in Deutschland Königsteiner Erklärung und in Österreich Mariatroster Erklärung längst in Wohlgefallen aufgelöst. Sie beschäftigt in Wahrheit heute niemanden mehr.
Aristippos Geschrieben 30. Mai 2012 Melden Geschrieben 30. Mai 2012 Last und Lust Das erstaunlichste bei der Lektüre des Artikels ist, dass Der Spiegel vor 40 Jahren offenbar eine ernstzunehmende und qualitativ hochwertige Zeitschrift war. Wenn HV heute rauskäme, hätten sie garantiert Titten auf dem Titelblatt.
Marcellinus Geschrieben 30. Mai 2012 Melden Geschrieben 30. Mai 2012 Last und Lust Das erstaunlichste bei der Lektüre des Artikels ist, dass Der Spiegel vor 40 Jahren offenbar eine ernstzunehmende und qualitativ hochwertige Zeitschrift war. Es gab damals ja auch eine ernstzunehmende Leserschaft. Von den paar, die es davon heute noch gibt, kann niemand mehr leben.
atheist666 Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Und da sage einer, historische Abläufe seien nicht vorhersehbar. Aber nur unter annähernd gleichbleibenden Bedingungen. Wenn wir irgendetwas in den letzten 40 Jahren nicht hatten, dann waren es "gleichbleibende Bedingungen". Ich kann es beurteilen, denn ich bin dabei gewesen. Die einzige Konstante in dieser ziemlich langen Zeit war die menschliche Dummheit. Kapitalismus ist keine gleichbleibende Bedingung? Religion und Atheismus auch nicht?
atheist666 Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Die menschliche Dummheit hingegen ist eine Standartbedingung über alle Zeiten, Systeme und Grenzen hinweg.
Sokrates Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Last und Lust Das erstaunlichste bei der Lektüre des Artikels ist, dass Der Spiegel vor 40 Jahren offenbar eine ernstzunehmende und qualitativ hochwertige Zeitschrift war. Wenn HV heute rauskäme, hätten sie garantiert Titten auf dem Titelblatt. Deswegen heißt es ja auch "Tittelblatt".
Beutelschneider Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Last und Lust Das erstaunlichste bei der Lektüre des Artikels ist, dass Der Spiegel vor 40 Jahren offenbar eine ernstzunehmende und qualitativ hochwertige Zeitschrift war. Wenn HV heute rauskäme, hätten sie garantiert Titten auf dem Titelblatt. Solange es qualitativ hochwertige Titten handelt Aber im Ernst: Welches Paar bitte schön orientiert sich bei seinem Sexualleben und speziell bei der Verhütung denn an HV?
Katharer Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 (bearbeitet) Lassen wir mal jene Mittel außer Acht, die einer Abtreibung gleichkommen (Spirale, "Pille danach") und damit eine klare Sünde sind, sowie jene, die "natürlich" sind (Zyklusmethode, Stillen) und ausdrücklich als erlaubt bezeichnet werden Stillen als Methode zur Empfängnisverhütung anzusehen ist wohl so ziemlich das Blödeste was ich je gehört habe! "Die Meinung, dass das Stillen vor einer erneuten Schwangerschaft schützt, hält sich hartnäckig. Doch sicher verhüten lässt sich dadurch nicht. Stillen bietet keinen sicheren Schutz! Wer denkt, dass Stillen eine sichere Verhütungsmethode ist, dem kann die Natur schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Richtig ist zwar, dass im Gehirn der Mutter durch das Saugen des Kindes das Milchbildungshormon Prolaktin ausgeschüttet wird. Je mehr davon im Blut zirkuliert, desto eher wird der Eisprung unterdrückt. Doch schon bei Stillpausen ab vier Stunden kann der Prolaktinpegel so weit sinken, dass es zum Eisprung kommen kann. Auch eine voll stillende Mutter sollte daher an Verhütung denken." Quelle: http://www.eltern.de/baby/4-8-monate/stillen-verhuetung.html bearbeitet 31. Mai 2012 von Katharer
Franziskaner Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Last und Lust Das erstaunlichste bei der Lektüre des Artikels ist, dass Der Spiegel vor 40 Jahren offenbar eine ernstzunehmende und qualitativ hochwertige Zeitschrift war. Wenn HV heute rauskäme, hätten sie garantiert Titten auf dem Titelblatt. Solange es qualitativ hochwertige Titten handelt Aber im Ernst: Welches Paar bitte schön orientiert sich bei seinem Sexualleben und speziell bei der Verhütung denn an HV? "Orientieren" heißt ja nicht, es in jeder Situation buchstäblich zu befolgen. Als Orientierung fand und finde ich Humanae Vitae sehr nützlich. Analog ist es mit anderen Lehren. Wer hält sich schon buschstäblich und in jeder Sitaution an "liebe deine Feinde"? Oder: "Wenn du vollkommen sein willst, dann verkaufe alles was du besitzt und gib den Erlös den Armen"? Und trotzdem sind das gute Orientierungen und zwei der sinnvollsten und hilfreichsten Wegweisungen der Menschheitsgeschichte. Ich kann nur einen Kritikpunkt an der kirchlichen Lehre erkennen; nämlich dass es ein Ungleichgewicht in der Verkündigung bezüglich der drei fundamentalen ethischen Bereiche "Besitz", "Gewaltanwendung" und "Sexualität" gibt. Würde man alle drei Bereiche in der Verkündigung gleich behandeln, gäbe es auch kein Glaubwürdigkeitsproblem. 1
Beutelschneider Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Last und Lust Das erstaunlichste bei der Lektüre des Artikels ist, dass Der Spiegel vor 40 Jahren offenbar eine ernstzunehmende und qualitativ hochwertige Zeitschrift war. Wenn HV heute rauskäme, hätten sie garantiert Titten auf dem Titelblatt. Solange es qualitativ hochwertige Titten handelt Aber im Ernst: Welches Paar bitte schön orientiert sich bei seinem Sexualleben und speziell bei der Verhütung denn an HV? "Orientieren" heißt ja nicht, es in jeder Situation buchstäblich zu befolgen. Als Orientierung fand und finde ich Humanae Vitae sehr nützlich. Analog ist es mit anderen Lehren. Wer hält sich schon buschstäblich und in jeder Sitaution an "liebe deine Feinde"? Oder: "Wenn du vollkommen sein willst, dann verkaufe alles was du besitzt und gib den Erlös den Armen"? Und trotzdem sind das gute Orientierungen und zwei der sinnvollsten und hilfreichsten Wegweisungen der Menschheitsgeschichte. Ich kann nur einen Kritikpunkt an der kirchlichen Lehre erkennen; nämlich dass es ein Ungleichgewicht in der Verkündigung bezüglich der drei fundamentalen ethischen Bereiche "Besitz", "Gewaltanwendung" und "Sexualität" gibt. Würde man alle drei Bereiche in der Verkündigung gleich behandeln, gäbe es auch kein Glaubwürdigkeitsproblem. Okay, Ich finde nun weder "liebe Deine Feinde" oder sagen wir besser "Gegner", persönliche Feinde habe ich nicht, noch "Wenn du vollkommen sein willst, dann verkaufe alles was du besitzt und gib den Erlös den Armen" auch nur ansatzweise sinnvolle Verhaltensmaßnahmen, aber das gehört wohl nicht hierher. Was findest Du denn an Humane Vitae so nützlich zur Orientierung?
Werner001 Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Was findest Du denn an Humane Vitae so nützlich zur Orientierung? Interessante Frage. Irgendwelche Orientierungshilfen kann es eigentlich nur für Leute geben, die sich die Frage stellen "wie muss ich mein Leben gestalten, dass es nach Ansicht des offiziellen Lehramtes der RKK "richtig" ist?" Bei Leuten, die sich diese Frage wirklich stellen, ist es natürlich seltsam, dann zu hören "naja, man muss es ja nicht in jeder Situation so genau befolgen". Entweder ich will mein Leben so leben, wie es das Lehramt vorschreibt, dann muss ich mich dran halten, oder ich lebe mein Leben so, wie ich es für richtig finde, dann ist HV auch keine "wichtige Orientierung", sondern allenfalls eine mehr oder weniger interessante Meinung anderer Leute. Werner
Beutelschneider Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Was findest Du denn an Humane Vitae so nützlich zur Orientierung? Interessante Frage. Irgendwelche Orientierungshilfen kann es eigentlich nur für Leute geben, die sich die Frage stellen "wie muss ich mein Leben gestalten, dass es nach Ansicht des offiziellen Lehramtes der RKK "richtig" ist?" Bei Leuten, die sich diese Frage wirklich stellen, ist es natürlich seltsam, dann zu hören "naja, man muss es ja nicht in jeder Situation so genau befolgen". Entweder ich will mein Leben so leben, wie es das Lehramt vorschreibt, dann muss ich mich dran halten, oder ich lebe mein Leben so, wie ich es für richtig finde, dann ist HV auch keine "wichtige Orientierung", sondern allenfalls eine mehr oder weniger interessante Meinung anderer Leute. Werner Es kann durchaus auch Leute geben, die glauben in den Verlautbarungen des Lehramts hilfreiche Hinweise für Ihr Leben zu finden.
Flo77 Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Irgendwelche Orientierungshilfen kann es eigentlich nur für Leute geben, die sich die Frage stellen "wie muss ich mein Leben gestalten, dass es nach Ansicht des offiziellen Lehramtes der RKK "richtig" ist?"Bemerkst Du selbst, daß diese Aussage - como se dice? - ideologisch verblendet ist? "Orientierungshilfe" kann alles mögliche sein: Das Vorbild der (Groß-)Eltern, ein Buch, eine Idee, ein Lied, ein Symbol, ein Brief, was auch immer. Orientierungshilfen nimmt jeder irgendwann, irgendwie in Anspruch. Und natürlich kann auch HV eine Orientierungshilfe sein - z.B. in dem Sinne, daß die Grundsätze des dort beschriebenen Beziehungsmodells als sinnvoll erfahren werden. Es wurde an anderer Stelle schon erwähnt, daß die Grundlagen, die HV beschreibt ja kaum kritisiert wurden - zurecht - sondern nur die Schlüsse, die P6 gezogen hat nicht logisch geschweigedenn erfüllbar sind.
Sokrates Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Was findest Du denn an Humane Vitae so nützlich zur Orientierung? Ich könnte mir vorstellen, dass eine Lektüre von "Humanae Vitae" während des Vollzugs des Aktes, der Eheleuten vorbehalten ist, ein hervorragendes Mittel gegen die "Ejaculatio praecox" ist.
Werner001 Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Was findest Du denn an Humane Vitae so nützlich zur Orientierung? Interessante Frage. Irgendwelche Orientierungshilfen kann es eigentlich nur für Leute geben, die sich die Frage stellen "wie muss ich mein Leben gestalten, dass es nach Ansicht des offiziellen Lehramtes der RKK "richtig" ist?" Bei Leuten, die sich diese Frage wirklich stellen, ist es natürlich seltsam, dann zu hören "naja, man muss es ja nicht in jeder Situation so genau befolgen". Entweder ich will mein Leben so leben, wie es das Lehramt vorschreibt, dann muss ich mich dran halten, oder ich lebe mein Leben so, wie ich es für richtig finde, dann ist HV auch keine "wichtige Orientierung", sondern allenfalls eine mehr oder weniger interessante Meinung anderer Leute. Werner Es kann durchaus auch Leute geben, die glauben in den Verlautbarungen des Lehramts hilfreiche Hinweise für Ihr Leben zu finden. Sag ich doch. Nur: Wenn ich das Lehramt als Autorität in Dingen meines Lebens ansehe, dann ist zumindest seltsam, wenn ich dessen Verlautbarungen mit dem Hinweis: "Naja, man muss sich ja nicht unbedingt immer dran halten, aber einiges find ich gut" behandle. Das heisst nämlich im Klartext: Ich mach was ich will, aber weil einiges, was ich will, zufällig auch das Lehramt will, komm ich mir furchtbar lehramtstreu vor und rümpfe die Nase über Leute, die sagen, sie machen was sie wollen, statt auf's Lehramt zu hören. Werner
Werner001 Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Irgendwelche Orientierungshilfen kann es eigentlich nur für Leute geben, die sich die Frage stellen "wie muss ich mein Leben gestalten, dass es nach Ansicht des offiziellen Lehramtes der RKK "richtig" ist?"Bemerkst Du selbst, daß diese Aussage - como se dice? - ideologisch verblendet ist? "Orientierungshilfe" kann alles mögliche sein: Das Vorbild der (Groß-)Eltern, ein Buch, eine Idee, ein Lied, ein Symbol, ein Brief, was auch immer. Orientierungshilfen nimmt jeder irgendwann, irgendwie in Anspruch. Und natürlich kann auch HV eine Orientierungshilfe sein - z.B. in dem Sinne, daß die Grundsätze des dort beschriebenen Beziehungsmodells als sinnvoll erfahren werden. Es wurde an anderer Stelle schon erwähnt, daß die Grundlagen, die HV beschreibt ja kaum kritisiert wurden - zurecht - sondern nur die Schlüsse, die P6 gezogen hat nicht logisch geschweigedenn erfüllbar sind. An meiner Aussage ist garnichts ideologisch verblendet. Sie gibt nur die Tatsachen wider. Du nimmst auch keine Aussage des Stammapostels der Neuapostolen oder der Mormonen als Orientierungshilfe, obwohl ich überzeugt bin, dass die auch das eine oder andere sagen, was du richtig findest. Und so nimmt selbstverständlich auch kein Mensch das Lehramt der RKK als Orientierungshilfe, der nicht sowieso schon prinzipiell sein Leben nach den Vorgaben dieses Lehramtes gestalten möchte. Werner
Flo77 Geschrieben 31. Mai 2012 Melden Geschrieben 31. Mai 2012 Es kann durchaus auch Leute geben, die glauben in den Verlautbarungen des Lehramts hilfreiche Hinweise für Ihr Leben zu finden.Sag ich doch.Tust Du nicht. Du behauptest, man müsse die Verlautbarungen des Lehramts als Rezeptbuch verwenden und Strictly Ballroom agieren. Beutelschneider sprach von Hinweisen und Franziskaner von Orientierungshilfen, was eben keine sklavische Unterwerfung beinhaltet.
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