oli Geschrieben 7. Oktober 2005 Melden Share Geschrieben 7. Oktober 2005 (bearbeitet) Hallo Beim Lesen über die Spanische Inquistion bin ich über diesen Begriff (autos da fe) gestolpert, was bedeutet das? Hat jemand von euch den Roman "Finsternis bedeckt die Erde" von Jerzy Andzejewski gelesen? Der Roman behandelt genau das Thema.... als ein Spiegelbild für die kommunistische Zeit in Osteuropa. bearbeitet 7. Oktober 2005 von oli Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Christ Geschrieben 7. Oktober 2005 Melden Share Geschrieben 7. Oktober 2005 Das portugiesische "autos da fe" (franz. "Autodafé" von lat. actus fidei, "Glaubensakt") bezeichnet die Vollstreckung eines Urteils der Inquisition oder ein Glaubensgericht, beispielsweise die Verbrennung eines Ketzers oder Verbrennung ketzerischer Bücher. Im übertragenen Sinn auch für die Verbrennung oder Zurschaustellung jeder Form von missliebigen Schriften verwendet. Die volksfestartig inszenierten Schauprozesse der spanischen Inquisition bestanden aus dem Glaubensbekenntnis des Gerichtes, der Urteilsverkündung und anschließend der Vollstreckung. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern blieben die Verbrennungen auf dem Scheiterhaufen jedoch in Spanien die Minderzahl. Die erste Autodafé fand wahrscheinlich 1481 in Sevilla statt. Insgesamt wurden etwa 9000 Autodafés durchgeführt - hiervon eine Großzahl vom spanischen Großinquisitor Tomás de Torquemada (1420-1498). Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts wurden um die 400 Menschen auf Autodafés verbrannt. Q U E L L E Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
oli Geschrieben 7. Oktober 2005 Autor Melden Share Geschrieben 7. Oktober 2005 Dank dir Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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