Flo77 Geschrieben 24. November 2005 Melden Geschrieben 24. November 2005 Hallo Zusammen, seit wann müssen Taufpaten gefirmt sein? In früheren Zeiten wurde auf dem Land ja eher selten gefirmt.
Elima Geschrieben 24. November 2005 Melden Geschrieben 24. November 2005 Ich nehme an, seit 1983. Im alten CIC ist nur die Taufe (nicht Haeretiker oder Schismatiker) vorgeschrieben, außerdem ein Alter von 14 (ist auch geändert) und Grundkenntnisse des christlichen Glaubens. Was soll deine Aussage mit de Firmung auf dem Land? Was heißt früher? (vor 1933, in der Kaiserzeit oder vor Luther?).
Flo77 Geschrieben 24. November 2005 Autor Melden Geschrieben 24. November 2005 Ich nehme an, seit 1983. Im alten CIC ist nur die Taufe (nicht Haeretiker oder Schismatiker) vorgeschrieben, außerdem ein Alter von 14 (ist auch geändert) und Grundkenntnisse des christlichen Glaubens. Was soll deine Aussage mit de Firmung auf dem Land? Was heißt früher? (vor 1933, in der Kaiserzeit oder vor Luther?). Zwischen Luther und Französischer Besatzung (also 1635-1800).
romeroxav Geschrieben 25. November 2005 Melden Geschrieben 25. November 2005 Hallo Zusammen, seit wann müssen Taufpaten gefirmt sein? In früheren Zeiten wurde auf dem Land ja eher selten gefirmt. Ich frag mich gerade, warum bei einer Taufe im Extremfall nicht mal der Täufer getauft sein muss? romeroxav
Werner001 Geschrieben 25. November 2005 Melden Geschrieben 25. November 2005 Hallo Zusammen, seit wann müssen Taufpaten gefirmt sein? In früheren Zeiten wurde auf dem Land ja eher selten gefirmt. Ich frag mich gerade, warum bei einer Taufe im Extremfall nicht mal der Täufer getauft sein muss? romeroxav Weil Johannes auch nicht getauft war? Werner
romeroxav Geschrieben 25. November 2005 Melden Geschrieben 25. November 2005 Ne, die Antwort ist schlicht und ergeifend: Die Türklinke ist außen und nicht innen. Jeder der wirklich rein will kommt auch rein. Die Kirche anerkennt sogar die Begiertetaufe. Diese Lehre ist geradezu ein Beleg dafür, dass die Klinke außen ist.
Mecky Geschrieben 25. November 2005 Melden Geschrieben 25. November 2005 Die Türklinke ist weder außen noch innen, sondern liegt in der Hand Gottes. Die Gotteskindschaft ist zuallererst Gnade und nicht Machwerk.
romeroxav Geschrieben 25. November 2005 Melden Geschrieben 25. November 2005 Die Türklinke ist weder außen noch innen, sondern liegt in der Hand Gottes. Die Gotteskindschaft ist zuallererst Gnade und nicht Machwerk. Klar Mecky. Danke für die Klarstellung. Alles ist Gnade! Das bleibt. Fakt ist nur, dass das Sakrament nicht durch eine kirchliche Amtsperson zustande kommt, niucht mal durch das Handeln eines Christen, sondern dadurch, dass der Mensch von der Gnade Gottes bewegt die Taufe wirklich empfangen will. Wer tauft ist letztlich egal! Er muss nur den Täufling taufen wollen. romeroxav
karolin Geschrieben 28. November 2005 Melden Geschrieben 28. November 2005 Ne, die Antwort ist schlicht und ergeifend: Die Türklinke ist außen und nicht innen. Jeder der wirklich rein will kommt auch rein. Die Kirche anerkennt sogar die Begiertetaufe. Diese Lehre ist geradezu ein Beleg dafür, dass die Klinke außen ist. Was ist die Begierdetaufe?
romeroxav Geschrieben 29. November 2005 Melden Geschrieben 29. November 2005 Ne, die Antwort ist schlicht und ergeifend: Die Türklinke ist außen und nicht innen. Jeder der wirklich rein will kommt auch rein. Die Kirche anerkennt sogar die Begiertetaufe. Diese Lehre ist geradezu ein Beleg dafür, dass die Klinke außen ist. Was ist die Begierdetaufe? Jemad hat fest vor sich taufen zu lassen, stirbt aber vorher, dann ist es als ob er die Taufe empfangen hätte. Denn er begehrte die Taufe. Das ist Begierdetaufe! romeroxav
Mariamante Geschrieben 29. November 2005 Melden Geschrieben 29. November 2005 (bearbeitet) Ne, die Antwort ist schlicht und ergeifend: Die Türklinke ist außen und nicht innen. Jeder der wirklich rein will kommt auch rein. Die Kirche anerkennt sogar die Begiertetaufe. Diese Lehre ist geradezu ein Beleg dafür, dass die Klinke außen ist. Was ist die Begierdetaufe? Jemad hat fest vor sich taufen zu lassen, stirbt aber vorher, dann ist es als ob er die Taufe empfangen hätte. Denn er begehrte die Taufe. Das ist Begierdetaufe! romeroxav Ergänzung: Die Taufe ist das erste und wichtigste Sakrament; sie ist die Eingangstür ins Heil. Gelegentlich kommt es zu dem Fall, dass es aus äußeren oder inneren Gründen nicht zum Vollzug des eigentlichen liturgischen Aktes der Taufe kommt; der Wille zur Taufe ist aber gegeben. In diesem Fall spricht man von der sogenannten Begierdetaufe. Eine Begierdetaufe liegt auch vor, wenn ein Unge-taufter nach seinem Gewissen und dem Willen Gottes lebt und die Taufe gewiss begehrt hätte, wenn er um sie gewusst hätte. Quelle: http://www.rpi-virtuell.de/verweise/lexart...?VerweisID=9634 bearbeitet 29. November 2005 von Mariamante
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