Julius Geschrieben 21. März 2015 Melden Share Geschrieben 21. März 2015 (bearbeitet) Wie soll man als Christ dann Eurer Meinung nach mit dem AT umgehen? Ganz einfach: bescheiden und ohne antijudaistische Begleitmusik der oben skizzierten Art. Kein Mensch hat hier behauptet, dass Christen NICHT mit dem AT umgehen sollten. Möglicherweise ist es Deiner Aufmerksamkeit entgangen, dass weiter oben eben von der antijudaistischem Begleitmusik die Rede war, mit der Christen in der Vergangenheit mit dem AT umzugehen pflegten. Da hat der christlich-jüdische Dialog im Laufe von einigen Jahrzehnten schon einiges geradezurücken vermocht. In manchen Christenköpfen spuken aber noch immer sowohl die antijudaistischen Enterbungstheorien als auch so manches abwertende Urteil über die Teile des Alten Testaments herum, das Christen nicht wie in einem Selbstbedienungsladen ausgeweidet und für sich selbst verzweckt haben. http://www.freiburger-rundbrief.de/de/?item=1225 bearbeitet 21. März 2015 von Julius Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
ThomasB. Geschrieben 21. März 2015 Melden Share Geschrieben 21. März 2015 Möglicherweise ist es Deiner Aufmerksamkeit entgangen, dass weiter oben eben von der antijudaistischem Begleitmusik die Rede war, mit der Christen in der Vergangenheit mit dem AT umzugehen pflegten Ja, das war mir in der Tat entgangen und ich verstehe deshalb jetzt den Tenor Deiner und des Geistes Einlassung sehr viel besser. Danke auch für den Link - er zeigt, dass wir noch einiges zu tun haben, damit aus den jüngeren und älteren Geschwistern eine Familie werden kann. Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werner001 Geschrieben 21. März 2015 Melden Share Geschrieben 21. März 2015 Da kann niemals eine Familie draus werden. Für die einen ist der entscheidende Punkt, dass Jesus der Messias ist, für die anderen ist er es auf gar keinen Fall. Die beiden Positionen sind nicht unter einen Hut zu bekommen, man kann es drehen und wenden, wie man will. Aber man kann auch im Dissens respektvoll miteinander umgehen. Werner Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
ThomasB. Geschrieben 21. März 2015 Melden Share Geschrieben 21. März 2015 Da kann niemals eine Familie draus werden. Oh, ein Prophet, ein Prophet! Für die einen ist der entscheidende Punkt, dass Jesus der Messias ist, für die anderen ist er es auf gar keinen Fall. Die beiden Positionen sind nicht unter einen Hut zu bekommen, man kann es drehen und wenden, wie man will. Geschwister sind nicht deshalb eine Familie, weil sie dieselbe Meinung haben, sondern weil sie aus derselben Wurzel stammen. Ob die „Positionen” jemals unter einen Hut passen, können wir meiner Meinung nach gerne einem Größeren überlassen. Da bin ich geduldig. Aber man kann auch im Dissens respektvoll miteinander umgehen. In der Tat. Man kann das nicht nur, man sollte das. 1 Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Der Geist Geschrieben 21. März 2015 Melden Share Geschrieben 21. März 2015 Da kann niemals eine Familie draus werden. Für die einen ist der entscheidende Punkt, dass Jesus der Messias ist, für die anderen ist er es auf gar keinen Fall. Die beiden Positionen sind nicht unter einen Hut zu bekommen, man kann es drehen und wenden, wie man will. Aber man kann auch im Dissens respektvoll miteinander umgehen. Werner Abraham Skorka Freund unseres Papstes und Rabbi von Buenos Aires: "Wenn Christen glauben, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist, wir aber meinen, dass ein Mensch niemals Gott werden kann, dann ist das noch lange kein Grund für Groll und Hass. Irgendwann werden wir die Wahrheit erfahren, aber bis dahin können und müssen wir zusammenarbeiten.“ (Jorge Bergoglio (Papst Franziskus) / Abraham Skorka, Über Himmel und Erde. Jorge Bergoglio im Gespräch mit dem Rabbiner Abraham Skorka. Herausgegeben von Diego F. Rosemberg. Aus dem Spanischen von Silke Kleemann und Matthias Strobel, München 2013, 197). Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werner001 Geschrieben 21. März 2015 Melden Share Geschrieben 21. März 2015 Da kann niemals eine Familie draus werden. Für die einen ist der entscheidende Punkt, dass Jesus der Messias ist, für die anderen ist er es auf gar keinen Fall. Die beiden Positionen sind nicht unter einen Hut zu bekommen, man kann es drehen und wenden, wie man will. Aber man kann auch im Dissens respektvoll miteinander umgehen. Werner Abraham Skorka Freund unseres Papstes und Rabbi von Buenos Aires: "Wenn Christen glauben, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist, wir aber meinen, dass ein Mensch niemals Gott werden kann, dann ist das noch lange kein Grund für Groll und Hass. Irgendwann werden wir die Wahrheit erfahren, aber bis dahin können und müssen wir zusammenarbeiten.“ (Jorge Bergoglio (Papst Franziskus) / Abraham Skorka, Über Himmel und Erde. Jorge Bergoglio im Gespräch mit dem Rabbiner Abraham Skorka. Herausgegeben von Diego F. Rosemberg. Aus dem Spanischen von Silke Kleemann und Matthias Strobel, München 2013, 197). Sag ich doch. Werner Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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