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Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 15:54 schrieb Marcellinus:

 Die Antwort ist ganz einfach. Die Gaspreise sollen steigen, und zusätzlich die Einnahmen des Staates. 

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Die Zeiten, wo ich mich über einen solchen Beitrag noch gewundert habe, sind lange vorbei. 

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Ach, die sicherheitsrelevanten Schäden in diversen AKWs sind auf den Klimawandel zurückzuführen? Echt jetzt?

Und den könnten wir mit viel mehr Kernkraftwerken wirksam bekämpfen? Echt jetzt?

Expand  

 

Es sind nicht nur Schäden, es ist eben auch die Trockenheit vulgo mangelndes Kühlwasser.

 

  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Angenommen, wir würden ernsthaft ins Auge fassen, weitgehend die gesamte weltweit benötigte Elektrizität in Atomkraftwerken zu produzieren.

Expand  

 

Wovon ich nicht sprach, aber von mir aus ...

 

  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Wie lange würde es dauern, bis daß die gebaut und in Betrieb gegangen sind?

Expand  

 

Weiß nicht - länger als den gleichen Strombedarf durch zu bauende EE hinzukriegen?

 

  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Wie sieht das mit der Sicherheit in nicht ganz so stabilen Staaten wie den unsrigen aus? Und mit den Unfällen? Erfahrungsgemäß kommt es ja in etwa 1% der Reaktoren zur Kernschmelze...

Expand  

 

Echt? Das wären 4 Stück. Das ist ja zahlenmäßig überschaubar, kannst Du die aufzählen?

 

  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Und wieviel CO2 ließe sich damit wirklich einsparen? Meine Wohnung kann ich ja zur Not mit Atomstrom beheizen; aber bis daß z.B. die Mobilität weitgehend auf erneuerbare Energieträger umgestellt ist braucht's noch eine ganze Weile und AKWs helfen da nicht wirklich.

Expand  

 

Wo ist da das Argument versteckt? Bei "nicht wirklich"?

 

  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

In der Industrie auch nicht (ein nennenswerter Anteil der CO2-Emmissionen geht auf die Zementproduktion zurück - können AKWs 'sauberen' Zement produzieren?).

Expand  

 

So sehr wie EE (deren Entsorgungsproblem nciht ansatzweise gelöst ist).

 

Übrigens: das Endlagerproblem kann man ingenieurstechnisch durch potentielle Innovationen nur dann besser hinbekommen, wenn man diese Technik nicht aufgibt. Also: verlassen wir sie, strahlt der Dreck fast ewig. Befassen wir uns weiter intensiv damit, so daß es sich lohnt da private Gelder zu investieren, dann gibt es zumindest die potentielle Chance auf Verbesserung.

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

können AKWs 'sauberen' Zement produzieren?

Expand  

Können Kohlekraftwerke, Windräder oder Solaranlagen das? 

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Ach, die sicherheitsrelevanten Schäden in diversen AKWs sind auf den Klimawandel zurückzuführen? Echt jetzt?

Und den könnten wir mit viel In der Industrie auch nicht (ein nennenswerter Anteil der CO2-Emmissionen geht auf die Zementproduktion zurück - können AKWs 'sauberen' Zement produzieren?).

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Hast du eine ungefähre Vorstellung davon, wieviel Zement man pro GWh installierte Leistung in einem Windpark verglichen mit einem AKW verbauen muss? Und da reden wir noch nicht einmal darüber, dass das AKW den Strom round the clock liefert, und nicht nur wenn das Wetter passt. Im Windpark steht der Zement nämlich die meiste Zeit nur in der Landschaft rum und rottet vor sich hin.

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

können AKWs 'sauberen' Zement produzieren?).

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Nein. Denn viel CO2 kommt nicht aus der Feuerung, sondern aus dem Brennprozess selber, da das Rohmaterial sehr viel CaCO3 enthält, welches zu CaO unter Abspaltung von CO2 gebrannt wird.

 

Aber selbstverständlich könnte dieser gesamte Prozess mit wesentlich weniger CO2-Ausstoß laufen, wenn man Kernkraft für die Beheizung verwenden würde.

 

Wirklich "klimaschonende" Baumaterialien müssen erst noch erfunden bzw. zur Anwendungsreife gebracht werden, da ist man allerdings dabei und schon ziemlich nah dran. Nennt sich in seiner Gesamtheit "technischer Umweltschutz" und somit dürfte klar sein, dass mir das gefällt. :)

 

Ja, ich bin Befürworter der Kernkraft. Obwohl (vielleicht auch "gerade weil") ich Chornobyl (für einen Laien) verdammt gut kenne und auch schon dort war - einmal mit einer Exkursion der Uni Kiew. Man muss ja nicht gerade RBMK's bauen, ebenso ist das Errichten eines Reaktors ohne Erdbebenschutz in einem Erdbebengebiet kein unabwendbares Ereignis (abgesehen davon würde ich nur Systeme mit negativer Rückkopplung wie die neuen CANDU-Schwerwasserreaktoren in solche Gebiete setzen wollen, wenn die platzen, dann hört auch die Kernreaktion auf). Sämtliche anderen Energiegewinnungsmethoden sind mit wesentlich mehr Gefahren und auch Toten verbunden - gerade die Wasserkraft, das Monte-Toc-Unglück lässt grüßen und dabei ist noch nicht mal die Staumauer durchgebrochen, aber auch die Kohle - wenn man weiß, wie viele Menschen bei der Untertagegewinnung von Kohle umkommen, sieht man das etwas anders. Nicht umsonst steht in jeder Untertage-Einfahrt in katholischen Ländern eine Heilige Barbara als Statue. Die hat man nötig, selbst heute noch. Und selbst wenn man nicht stirbt: Gesund ist die Arbeit unter Tage allemal nicht.

 

Und sollte ich gefragt werden, ob ich neben einem Kernkraftwerk wohnen wollte: Ich habe das 20 Jahre meines Lebens getan und werde es in Zukunft - wenn ich pensioniert bin - wieder öfters tun. Die Vorbehalte, die ich zeitweise hatte, waren zum großen Teil auf mangelnde Informationen zurückzuführen.

 

Vielleicht ist es irgendwann mal möglich, hohe Grundlasten mit erneuerbaren Energien zu liefern. Nach meiner Schätzung dürften dann bereits die Kernkraftwerke, die heute gebaut werden, schon so alt sein, dass man sie ohne Gewissensbisse und ohne Angst vor Forderungen der Betreiber außer Betrieb nehmen kann. 

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:

Echt? Das wären 4 Stück. Das ist ja zahlenmäßig überschaubar, kannst Du die aufzählen?

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Die Frage ist unsinnig, weil alle noch laufenden Reaktoren in der Verlosung noch drin sind. 

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:

Es sind nicht nur Schäden, es ist eben auch die Trockenheit vulgo mangelndes Kühlwasser.

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Ein in Frankreich lange bekanntes Problem welches nichts mit dem Klimawandel zu tun hat.

Da die Franzosen ganz gerne mit Strom heizen ist das im Sommer normalerweise nicht ganz so problematsch.

 

  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Angenommen, wir würden ernsthaft ins Auge fassen, weitgehend die gesamte weltweit benötigte Elektrizität in Atomkraftwerken zu produzieren.

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Wovon ich nicht sprach, aber von mir aus ...

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Merkschwäche? Denkschwäche? Du sprachst davon, daß die französischen AKWs ohne Klimawandel nicht wegen Kühlwassermangel runtergefahren werden müssten. Abgesehen davon, daß das so nicht stimmt (s.o.) hängt der größte Teil der CO2-Problematik nicht an der Stromproduktion. Mit anderen Worten: Selbst, wenn wir weltweit Strom nur noch aus Atomkraft beziehen würden, würde das zum einen den Klimawandel vielleicht verlangsamen aber nicht stoppen und zum anderen würde die französischen AKWs im Sommer immer noch trockelaufen, wenn auch möglicherweise nicht ganz so viel.

 

  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Wie lange würde es dauern, bis daß die gebaut und in Betrieb gegangen sind?

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Weiß nicht - länger als den gleichen Strombedarf durch zu bauende EE hinzukriegen?

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Die EEs werden kontinuierlich ausgebaut; die beiden AKWs, die derzeit in Europa in Bau sind, sollten eigentlich schon vor zehn Jahren fertig sein.

Tut mir Leid, aber neue AKWs sind wirklich keine 'schnelle' Lösung!

 

  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Wie sieht das mit der Sicherheit in nicht ganz so stabilen Staaten wie den unsrigen aus? Und mit den Unfällen? Erfahrungsgemäß kommt es ja in etwa 1% der Reaktoren zur Kernschmelze...

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Echt? Das wären 4 Stück. Das ist ja zahlenmäßig überschaubar, kannst Du die aufzählen?

Expand  

1979: Three-Mile-Island (ein Reaktor)

1986: Tschernobyl (ein Reakor)

2011: Fukushima (drei Reaktoren)

 

Ich komme auf derzeit fünf Kernschmelzen in kommerziell genutzten AKWs, von gut 500 jemals in Betrieb befindlichen. das sind (knapp) 1%. Dazu kommen noch erstaunlich viele geschmolzene 'Forschungs'Reaktoren.

 

  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

Und wieviel CO2 ließe sich damit wirklich einsparen? Meine Wohnung kann ich ja zur Not mit Atomstrom beheizen; aber bis daß z.B. die Mobilität weitgehend auf erneuerbare Energieträger umgestellt ist braucht's noch eine ganze Weile und AKWs helfen da nicht wirklich.

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Wo ist da das Argument versteckt? Bei "nicht wirklich"?

Expand  

Nun, wir haben ja derzeit noch mit der straßengebundenen Elektromobilität so unsere Anlaufschwierigkeiten. Bis daß wir alle elektrisch fliegen wird noch seeehr viel Zeit vergehen. Und auch viele industrielle Prozesse lassen sich nicht so ohne weiteres elektrifizieren. Mit anderen Worten: Mit Atomkraftwerken lässt sich nur ein (kleiner) Teil des Ausstoßes von Klimakillern reduzieren.

  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:

So sehr wie EE (deren Entsorgungsproblem nciht ansatzweise gelöst ist).

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Allerdings muß man deren Schrott nicht für eine Million Jahre sicher lagern.

 

  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:

Übrigens: das Endlagerproblem kann man ingenieurstechnisch durch potentielle Innovationen nur dann besser hinbekommen, wenn man diese Technik nicht aufgibt. Also: verlassen wir sie, strahlt der Dreck fast ewig. Befassen wir uns weiter intensiv damit, so daß es sich lohnt da private Gelder zu investieren, dann gibt es zumindest die potentielle Chance auf Verbesserung.

Expand  

Wir müssen also weiter Dreck produzieren, damit wir den schon vorhandenen Dreck loswerden?

 

  Am 17.8.2022 um 18:54 schrieb rorro:

private Gelder

Expand  

Für so naiv hätte ich dich eigentlich nicht gehalten.

 

Schuster, bleib bei deinen Leisten! Da verfasst du nämlich brauchbare Beiträge.

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 19:51 schrieb rince:
  Am 17.8.2022 um 17:18 schrieb Moriz:

können AKWs 'sauberen' Zement produzieren?

Expand  

Können Kohlekraftwerke, Windräder oder Solaranlagen das? 

Expand  

Nochmal zur Klarstellung:

Das Argument war, daß wir den Klimawandel nicht alleine durch eine Klimagasarme Stromversorgung bekämpfen können. die meisten Klimagase gehen nämlich auf andere Quellen wie Transport und Produktion zurück. Allenfalls beim Heizen hätte man 'ne Chance.

Geschrieben
  Am 17.8.2022 um 23:36 schrieb Aristippos:

Hast du eine ungefähre Vorstellung davon, wieviel Zement man pro GWh installierte Leistung in einem Windpark verglichen mit einem AKW verbauen muss?

Expand  

Nein. Wenn ich mir aber diese massiven Reaktorgebäude anschauen, dann schrumpt der Unterschied deutlich.

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 05:48 schrieb Lothar1962:

Wirklich "klimaschonende" Baumaterialien müssen erst noch erfunden bzw. zur Anwendungsreife gebracht werden, da ist man allerdings dabei und schon ziemlich nah dran. Nennt sich in seiner Gesamtheit "technischer Umweltschutz" und somit dürfte klar sein, dass mir das gefällt. :)

Expand  

Holz. Gibt's übrigens schon lange :) Auch und gerade als Baumaterial.

 

  Am 18.8.2022 um 05:48 schrieb Lothar1962:

Sämtliche anderen Energiegewinnungsmethoden sind mit wesentlich mehr Gefahren und auch Toten verbunden

Expand  

Noch mal zum mitschreiben:

Im Normalbetrieb sind AKWs Klasse!

Aber wenn sie kaputt gehen, dann können sie ein Riesenproblem werden. Welches im Gegensatz zu allen anderen Stromquellen unbeherrschbar ist.

Und das Entsorgungsproblem ist auch noch nicht gelöst. Was passiert mit der Umwelt, wenn ein ach-so-sicheres Endlager in hunderttausend Jahren doch mal undicht wird?

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 07:42 schrieb Moriz:

würde das zum einen den Klimawandel vielleicht verlangsamen aber nicht stoppen

Expand  

Den Klimawandel kann man nicht stoppen. Das Klima wandelt sich schon immer. Welches Klima ist denn das ominöse Idealklima, bei dem „gestoppt“ werden soll?

 

Werner

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 07:50 schrieb Moriz:

Holz. Gibt's übrigens schon lange :) Auch und gerade als Baumaterial.

Expand  

 

Holz hat seine Grenzen. Von den bautechnischen Parametern her (ich weiß, man kann damit Schiffe, Hochhäuser und Rollercoaster bauen) und auch von der Menge an Wald her. Man kann nur einen (größer werdenden) Teil der mineralischen Baustoffe durch Holz ersetzen, vor allem dann, wenn man eher schmale Bauwerke braucht, die nicht zu schwer werden sollten. Druck- und zugstabilen armierten Beton komplett durch Holz zu ersetzen, ist herausfordernd. Man wird wohl Verbundmaterialien benötigen.

 

 

  Am 18.8.2022 um 07:50 schrieb Moriz:

 

Noch mal zum mitschreiben:

Im Normalbetrieb sind AKWs Klasse!

Aber wenn sie kaputt gehen, dann können sie ein Riesenproblem werden. Welches im Gegensatz zu allen anderen Stromquellen unbeherrschbar ist.

Und das Entsorgungsproblem ist auch noch nicht gelöst. Was passiert mit der Umwelt, wenn ein ach-so-sicheres Endlager in hunderttausend Jahren doch mal undicht wird?

Expand  

 

Brüll hier nicht so rum, ich bin weder taub, noch habe ich ein Hörgerät.

 

Das Entsorgungsproblem ist ungefähr so beherrschbar wie riesige Wasserspeicher in den Alpen (derzeit wird der Kühtai-Speicher gebaut), die irgendwann womöglich morsch werden und auslaufen. Oder das Gestein erweichen (womit wir wieder beim Monte Toc wären). Und Unfälle muss man selbstverständlich einrechnen, das ist trivial.

 

Außerdem wäre ich vorsichtig mit Begriffen wie "Beherrschbarkeit", wenn bei der Gewinnung von Steinkohle pro Jahr ca. 50.000 Menschen ums Leben kommen. Ich weiß, ist nicht hier. 

 

Reaktorsicherheit – Wikipedia

Da steht ein ganz brauchbarer Vergleich drin, aufgeschlüsselt nach verschiedenen Ländergruppen.

Geschrieben (bearbeitet)
  Am 18.8.2022 um 07:50 schrieb Moriz:

Holz. Gibt's übrigens schon lange :) Auch und gerade als Baumaterial.

Expand  

Lehm übrigens auch.

 

Eine russische Izba besteht aus Holz und trotzt dem russischen Winter hervorragend.

 

Ein ordentliches Fachwerkhaus nach mitteleuropäischem Standard genügt unserer Witterung genauso, wie es receycelt werden kann.

 

In Süddeutschland gibt es eine Baufirma, die Wohnhäuser bauen kann, in denen es ohne Heizugsanlagen dauerhaft 20-22° sein sollen. Sowohl massiv als auch aus Holz.

 

Aber dafür müsste man mal Bauvorschriften ändern, Grundstücke freiräumen und neu verteilen, von der Idee abrücken, ein Haus sei eine Immobilie, die mit dem Grundstück quasi verschmelzen müsste.

 

(Und ja, ich bin der Meinung, daß eine durchschnittliche Wohneinheit mit 70-80 m² Wohnfläche völlig ausreichend ist. Angesichts der demografischen Entwicklung eher 60-70 m²)

bearbeitet von Flo77
Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 07:44 schrieb Moriz:

Nochmal zur Klarstellung:

Das Argument war, daß wir den Klimawandel nicht alleine durch eine Klimagasarme Stromversorgung bekämpfen können. die meisten Klimagase gehen nämlich auf andere Quellen wie Transport und Produktion zurück. Allenfalls beim Heizen hätte man 'ne Chance.

Expand  

Glück gehabt, dann können wir ja noch jahrelang guten Gewissens munter Kohlekraftwerke betreiben. Daber das diskutierst du dann mit Greta 🤪

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 10:09 schrieb rince:
  Am 18.8.2022 um 07:44 schrieb Moriz:

Nochmal zur Klarstellung:

Das Argument war, daß wir den Klimawandel nicht alleine durch eine Klimagasarme Stromversorgung bekämpfen können. Die meisten Klimagase gehen nämlich auf andere Quellen wie Transport und Produktion zurück. Allenfalls beim Heizen hätte man 'ne Chance.

Expand  

Glück gehabt, dann können wir ja noch jahrelang guten Gewissens munter Kohlekraftwerke betreiben. Daber das diskutierst du dann mit Greta 🤪

Expand  

Sag mal, bist du so doof oder tust du nur so? Sonst kannst du doch auch Argumente?

 

Hier wurde implizit behauptet, es gäbe keinen Klimawandel (oder zumindest keine sommerliche Dürre in Frankreich)  wenn wir nur genug Atomkraftwerke hätten. Dem Blödsinn habe ich widersprochen.

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 11:54 schrieb Moriz:

Hier wurde implizit behauptet, es gäbe keinen Klimawandel (oder zumindest keine sommerliche Dürre in Frankreich)  wenn wir nur genug Atomkraftwerke hätten.

Expand  

Wo ist "hier" und von wem? Ich frage für einen befreundeten Strohmann.

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 12:01 schrieb Soulman:

Wo ist "hier" und von wem? Ich frage für einen befreundeten Strohmann.

Expand  

Hier, wo sonst. Das ist der Beitrag, den ich ursprünglich zitiert hatte. Zeig deinem Strohmann mal, wie so ein Forum funktioniert...

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 11:54 schrieb Moriz:

Sag mal, ...

Expand  

 

Äh... 

 

  Am 18.8.2022 um 11:54 schrieb Moriz:

Hier wurde implizit behauptet, es gäbe keinen Klimawandel (oder zumindest keine sommerliche Dürre in Frankreich)  wenn wir nur genug Atomkraftwerke hätten. Dem Blödsinn habe ich widersprochen.

Expand  

 

Echt jetzt? Muss ich überlesen haben. Was ich gelesen habe, war sinngemäß dass es im Hinblick auf den Klimawandel wohl verträglicher wäre, den Strom aus Kernkraft zu gewinnen als aus Kohle. 

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 12:33 schrieb Moriz:

Hier, wo sonst. Das ist der Beitrag, den ich ursprünglich zitiert hatte. Zeig deinem Strohmann mal, wie so ein Forum funktioniert...

Expand  

 

Eben. Eindämmen. Wie ich bereits geschrieben habe. Kein "keinen Klimawandel". Was auch irgendwie unlogisch wäre, denn der Klimawandel ist bereits. "kein Klimawandel" käme tatsächlich zu spät. 

 

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 05:48 schrieb Lothar1962:

Nach meiner Schätzung dürften dann bereits die Kernkraftwerke, die heute gebaut werden, schon so alt sein, dass man sie ohne Gewissensbisse und ohne Angst vor Forderungen der Betreiber außer Betrieb nehmen kann. :)

Expand  

Mich würde ja mal interessieren, wer denn Interesse daran haben sollte, in Deutschland neue AKWs zu bauen, wo doch die Betreiber selbst auf eine längere Laufzeit der bestehenden keinen Bock zu haben scheinen. 

 

Im übrigen finde ich es schade, das überhaupt niemand auf die verlinkte Studie von Moriz eingegangen ist. Zumindest als Diskussionsgrundlage gibt dir einiges her.

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 12:36 schrieb Thofrock:

Mich würde ja mal interessieren, 

Expand  

Mich würde immer noch die vor wenigen Jahrzehnten vollkommen intakte Erde interessieren. C'est la vie...

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 12:36 schrieb Thofrock:

Mich würde ja mal interessieren, wer denn Interesse daran haben sollte, in Deutschland neue AKWs zu bauen, wo doch die Betreiber selbst auf eine längere Laufzeit der bestehenden keinen Bock zu haben scheinen. 

Expand  

In Deutschland hat die Politik in dieser Hinsicht natürlich jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Man müsste schon der Insasse einer Nervenheilanstalt sein, um hier in so etwas zu investieren und irgendwelchen Zusagen zu glauben. 

 

Deshalb wird das der Staat wenn dann selber machen müssen. Abnehmen wird ihm das keiner, denn keiner glaubt ihm mehr ein Wort.

Geschrieben

Also nichts neues unter der Sonne; die Industrie war anfangs auch nicht wirklich von der Atomernergie begeistert. Aber nachdem der Staat genug Geld reingepumpt hatte haben die großen Energieversorger selbiges dann gerne genommen.

Geschrieben
  Am 18.8.2022 um 13:56 schrieb Moriz:

Also nichts neues unter der Sonne; die Industrie war anfangs auch nicht wirklich von der Atomernergie begeistert. Aber nachdem der Staat genug Geld reingepumpt hatte haben die großen Energieversorger selbiges dann gerne genommen.

Expand  

Früher nannte man das Grundlagenforschung. Heute wird nur noch die richtige Wortwahl gefördert. 

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