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Geschrieben
  Am 4.11.2023 um 14:46 schrieb rince:

Wenn ne Moschee brennt, müssen die Feuerwehrmänner vorher die Stiefel ausziehen und die Feuerwehrfrauen sich verschleiern?

 

Ich erinnere mich da an Berichte aus islamischen Staaten, in denen man lieber ein Internat inklusive der darin befindlichen Schülerinnen abbrennen ließ, als dass man männliche Rettungskräfte zum Brandort ließ. 

 

Wär bestimmt ne tolle Bereicherung, in der Tat. 

Expand  


Sowas wäre absoluter Quatsch.

Grundregel: im Einsatz ist grundsätzlich die vorgegebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen.

Stiefel, Einsatzjacke, ggf. Schutzhelm und/oder Atemschutz oder Infektionsschutzausrüstung.

Geschrieben
  Am 4.11.2023 um 09:49 schrieb Shubashi:


Ich nehme jetzt mal diesen Beitrag zum Thema Feuerwehr, weil da der Irrtum am deutlichsten ist:

Auch wenn wir in 2022 ein deutlich überdurchschnittliches Waldbrandjahr hatten, liegt das langjährige Mittel der Waldbrände von 1991 bis heute unter dem Mittel von 1977 bis 1990.

(Knapp 2.600 ha Jahresbrandfläche vs. gut 3.000 ha davor. 2022 lag also im langjährigen Mittel der Vorwendezeit.)

 

Expand  

Jetzt ist es aber auch so, dass Wald der schon mal verbrannt ist, in den nächsten Jahren nicht noch mal brennen kann. 

Und dann muss man selbstverständlich berücksichtigen, dass man heute ganz andere Möglichkeiten zur Brandbekämpfung hat als 1990 oder gar in den 70ern. Diese müssten ja eigentlich zu einem deutlichen Rückgang der verbrennenden Fläche führen. 

 

Und dann ist Deutschland im Moment natürlich noch nicht das Zentrum der Waldbrände. Die dramatischen Zuwächse liegen im Moment noch etwas weiter südlich. Noch. 

 

Wer diesen Trend ein wenig verfolgt, für den ist die Feuerwehr in Zukunft nicht mehr sehr attraktiv.

 

Geschrieben
  Am 4.11.2023 um 10:07 schrieb bw83:
Expand  

Eine merkwürdige Berechnung. Wenn, wie in dem Text behauptet, ein Prozent von 16 Millionen Migranten bei der FFW ist, dann sind das 160.000. 

Insgesamt haben FFW knapp eine Millionen Mitglieder, von denen wir diese 160.000 abziehen müssen, wenn wir den Prozentsatz unter den Deutschen errechnen wollen. 

 

Also auf viel mehr als ein Prozent komme ich da auch nicht. So um die 1,3 % kommt da raus.

Und wenn wir das jetzt noch auf Männer umlegen, dann sind die Migranten prozentual sogar in der Überzahl.

 

 

 

Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 01:38 schrieb Thofrock:

Eine merkwürdige Berechnung. Wenn, wie in dem Text behauptet, ein Prozent von 16 Millionen Migranten bei der FFW ist, dann sind das 160.000. 

Insgesamt haben FFW knapp eine Millionen Mitglieder, von denen wir diese 160.000 abziehen müssen, wenn wir den Prozentsatz unter den Deutschen errechnen wollen. 

 

Also auf viel mehr als ein Prozent komme ich da auch nicht. So um die 1,3 % kommt da raus.

Und wenn wir das jetzt noch auf Männer umlegen, dann sind die Migranten prozentual sogar in der Überzahl.

Expand  

1% der Mitglieder der FFWs haben Migrationshintergrund. 

Nicht 1% der Menschen mit Migrationshintergrund sind bei der FFW.

 

Überzahl, dass ich nicht lache...

Geschrieben

Kommen wir doch mal zum Umweltthema zurück.

Es ist mit Sicherheit sinnvoll, für den kommenden Waldbau von mehr Dürren und einer erhöhten Waldbrandgefahr auszugehen.

Nur ist das nicht primär ein Feuerwehr, sondern ein Försterproblem:

-veränderte Pflanzenauswahl für Nachpflanzungen

-mehr und breitere Feuerschneisen

-mehr Wasserstellen, Teiche und Feuchtzonen im Wald, damit die vermehrten Winterniederschläge länger dort gehalten werden.

Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 08:37 schrieb rince:

Nun, dass die ungesunden Monokulturen, die man hierzulande gern fälschlich als 'Wald' bezeichnet, kompletter Blödsinn, ist ja eigentlich seit Jahrzehnten bekannt. 

 

https://www.spektrum.de/news/waldbraende-warum-forstbraende-das-eigentliche-problem-sind/2031940

Expand  

Deswegen heißen die bei mir auch Holzplantagen. Mit Wald hat das nur am Rande zu tun.

 

Der Auflistung von @Shubashi möchte ich hinzufügen:

- die Bodenverdichtung durch schwere Technik beenden

Geschrieben

Und eine Hauptursache für Waldbrände in Kanada sind Monokulturen. Leider hat man die kaputte Denkweise, wie Forstwirtschaft auszusehen hätte, aus Europa in die Neue Welt mitgenommen.

Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 06:41 schrieb bw83:

1% der Mitglieder der FFWs haben Migrationshintergrund. 

Nicht 1% der Menschen mit Migrationshintergrund sind bei der FFW.

 

Überzahl, dass ich nicht lache...

Expand  

Ach so, ich ahnte ja dass ich da einen Denkfehler drin habe.

Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 07:58 schrieb Shubashi:

Kommen wir doch mal zum Umweltthema zurück.

Es ist mit Sicherheit sinnvoll, für den kommenden Waldbau von mehr Dürren und einer erhöhten Waldbrandgefahr auszugehen.

Nur ist das nicht primär ein Feuerwehr, sondern ein Försterproblem:

-veränderte Pflanzenauswahl für Nachpflanzungen

-mehr und breitere Feuerschneisen

-mehr Wasserstellen, Teiche und Feuchtzonen im Wald, damit die vermehrten Winterniederschläge länger dort gehalten werden.

Expand  

Das ist aber unfassbar teuer. Im Grunde währen das Opportunitätskosten das Klimawandels, die bisher gar nicht erfasst werden. Wir lügen uns da seit Jahrzehnten in die Tasche, und wälzen die richtigen Probleme auf die nächste Generation. 

Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 10:15 schrieb rince:

Und eine Hauptursache für Waldbrände in Kanada sind Monokulturen. Leider hat man die kaputte Denkweise, wie Forstwirtschaft auszusehen hätte, aus Europa in die Neue Welt mitgenommen.

Expand  

Ist das menschengemacht?
In Gebieten, die im Winter sehr kalt sind, wachsen nur bestimmte Arten von Bäumen. Daher dürften in Kanada von Natur aus Kiefern und Fichten überwiegen.

Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 19:03 schrieb MartinO:

Ist das menschengemacht?
In Gebieten, die im Winter sehr kalt sind, wachsen nur bestimmte Arten von Bäumen. Daher dürften in Kanada von Natur aus Kiefern und Fichten überwiegen.

Expand  

Teilweise ja. Früher hatten die Wälder alle paar Jahre mal gebrannt, dann war das tote Unterholz weg und die Bäume konnten das ab. Seit Jahrzehnten wird allerdings jeder Waldbrand wenn möglich im Keim erstickt. Deswegen sammelt sich sehr viel brennbares Material unter den Bäumen an und wenn es dann doch mal brennt, dann richtig.

(So habe ich das zumindest von den USA gehört.)

Geschrieben (bearbeitet)
  Am 5.11.2023 um 08:48 schrieb UHU:

Deswegen heißen die bei mir auch Holzplantagen. Mit Wald hat das nur am Rande zu tun.

Expand  

 

Schöner Begriff, danke dafür. Werde ich mir merken und einfach auch verwenden. 🙂

bearbeitet von rorro
Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 19:03 schrieb MartinO:

Ist das menschengemacht?
In Gebieten, die im Winter sehr kalt sind, wachsen nur bestimmte Arten von Bäumen. Daher dürften in Kanada von Natur aus Kiefern und Fichten überwiegen.

Expand  

https://www.tagesschau.de/wissen/klima/waldbraende-kanada-klimawandel-100.html

 

Daraus: 

"Ein großes Problem sei eine verfehlte Forstwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten. "Wir haben dem Feuer den Tisch gedeckt. Durch große Monokulturen, kaum Durchmischung in den Wäldern und zu wenig Prävention hat sich ein enormes Potenzial für solche Großbrände angehäuft.""

 

Geschrieben
  Am 5.11.2023 um 20:32 schrieb rince:

"Ein großes Problem sei eine verfehlte Forstwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten. "Wir haben dem Feuer den Tisch gedeckt. Durch große Monokulturen, kaum Durchmischung in den Wäldern und zu wenig Prävention hat sich ein enormes Potenzial für solche Großbrände angehäuft.""

Expand  

 

Gerade darum ist der Klimawandel als "Erklärung" so beliebt. Er ersetzt eine unbequeme Erklärung (die Verantwortung von Regierung und Verwaltung) durch eine bequemere andere. 

Geschrieben

Hier mal eine Erklärung, warum der Ausbau erneuerbarer Energien den Strom hierzulande nicht billiger, sondern eher teurer macht:

man kann schlicht nichts damit anfangen, denn bei wetterbedingt starker Produktion hat man zuviel (und muss für seinen Absatz tlw. sogar bezahlen), bei Windstille/Dunkelheit muss wiederum zu teurer konventioneller Strom importiert werden.

Fazit für mich: solange es keine Stategie zur ausreichenden Stromspeicherung gibt, ist der EE-Ausbau sinnlos.

Wind- und Solarkraftwerke werden so zu teuer subventionierten Potemkinschen Anlagen.

Geschrieben (bearbeitet)

Hi Shubashi,

 

sag jetzt bitte nicht, du hast mir das nicht geglaubt. Das schreibe ich seit 2 Jahren. Wenn ein Grüner sagt, wir sind Nettoexporteur, dann immer fragen welche Einheit er meint. kWh (was auch nicht mehr stimmt seit der Stillegung der KKWs) oder Geld.

 

😪, Martin

bearbeitet von Soulman
Geschrieben
  Am 8.11.2023 um 05:24 schrieb Soulman:

Hi Shubashi,

 

sag jetzt bitte nicht, du hast mir das nicht geglaubt. Das schreibe ich seit 2 Jahren. Wenn ein Grüner sagt, wir sind Nettoexporteur, dann immer fragen welche Einheit er meint. kWh (was auch nicht mehr stimmt seit der Stillegung der KKWs) oder Geld.

 

😪, Martin

Expand  

In der Tat gibt man das nicht in kWh an, sondern in TWh, das letzte mal netto importiert hat Deutschland 2002 (2003 wurde das erste AKW abgeschaltet) , seitdem wird jedes Jahr mehr Strom exportiert als importiert,2022 waren es netto 27,5 TWh. Wieviel Geld dabei bewegt wurde, finde ich auf die schnelle  nicht, das wirst du besser sagen können.

Geschrieben (bearbeitet)
  Am 8.11.2023 um 06:59 schrieb Chrysologus:

In der Tat gibt man das nicht in kWh an, sondern in TWh, das letzte mal netto importiert hat Deutschland 2002 (2003 wurde das erste AKW abgeschaltet) , seitdem wird jedes Jahr mehr Strom exportiert als importiert,2022 waren es netto 27,5 TWh. Wieviel Geld dabei bewegt wurde, finde ich auf die schnelle  nicht, das wirst du besser sagen können.

Expand  

Ich glaube mal den Systemmedien. (und Kilo ist nur eine andere Zehnerpotenz als Tera. Mit den Einheiten Geld oder Watt hat das nichts zu tun)

 

außer das hier:

  Zitat

Gründe für den Rückgang seien Einsparbemühungen wegen hoher Energiepreise und ein geringerer Bedarf aufgrund der konjunkturellen Abschwächung gewesen, begründete das Statistische Bundesamt. Das betreffe vor allem die energieintensiven Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie, die laut der Wiesbadener Behörde drei Viertel des industriellen Energieverbrauchs benötigt.

Expand  

Die verwurschteln gewollt Ursache und Wirkung. Der Bedarf ist da. Die Kostendeckung und Konkurrenzfähigkeit nicht (mehr).

bearbeitet von Soulman
Geschrieben
  Am 8.11.2023 um 06:59 schrieb Chrysologus:

In der Tat gibt man das nicht in kWh an, sondern in TWh, das letzte mal netto importiert hat Deutschland 2002 (2003 wurde das erste AKW abgeschaltet) , seitdem wird jedes Jahr mehr Strom exportiert als importiert,2022 waren es netto 27,5 TWh. Wieviel Geld dabei bewegt wurde, finde ich auf die schnelle  nicht, das wirst du besser sagen können.

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Die Statistiken zeigen, dass sich das im Laufe diesen Jahres geändert hat:

 

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1380020/umfrage/deutscher-stromhandel/

Geschrieben
  Am 8.11.2023 um 07:09 schrieb Soulman:

Ich glaube mal den Systemmedien. (und Kilo ist nur eine andere Zehnerpotenz als Tera. Mit den Einheiten Geld oder Watt hat das nichts zu tun)

 

außer das hier:

Die verwurschteln gewollt Ursache und Wirkung. Der Bedarf ist da. Die Kostendeckung und Konkurrenzfähigkeit nicht (mehr).

Expand  

Den unterschied zwischen den Zehnerpotenzen kenne ich durchaus, meine Zahlen stammen von Statista und beziehen sich auf Kalenderjahre.

 

Wieviel Geld wurde dabei bezahlt oder verdient?

Geschrieben (bearbeitet)
  Am 8.11.2023 um 07:39 schrieb Chrysologus:

Den unterschied zwischen den Zehnerpotenzen kenne ich durchaus, meine Zahlen stammen von Statista und beziehen sich auf Kalenderjahre.

 

Wieviel Geld wurde dabei bezahlt oder verdient?

Expand  

https://www.derwesten.de/politik/strom-energiekrise-deutschland-import-export-id300389111.html

 

https://www.next-kraftwerke.de/wissen/negative-strompreise

 

Wir exportieren billig den unkontrollierten Überschuss den keiner will und kaufen teuer ein, wenn es dunkel ist und/oder kein Wind weht. Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.

 

(Und ich habe jetzt noch keinen subventionierten Lastabwurf in dieser Planwirtschaft eingepreist)

 

Gäbe es die privatwirtschaftliche Möglichkeit einen Abnahmevertrag über die Lieferung von französischem Atomstrom nach Deutschland zu schließen (so wie es angeblich exklusiv grüne Elektronen zu kaufen gibt, haha), wäre die deutsche Energiewendeindustrie sofort pleite.

bearbeitet von Soulman
Geschrieben
  Am 8.11.2023 um 07:44 schrieb Soulman:

Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.

Expand  

kommt wohl auf die ideologischen Scheuklappen an, mit denen man die Welt betrachtet...

Geschrieben
  Am 8.11.2023 um 07:44 schrieb Soulman:
  Am 8.11.2023 um 07:39 schrieb Chrysologus:

Den unterschied zwischen den Zehnerpotenzen kenne ich durchaus, meine Zahlen stammen von Statista und beziehen sich auf Kalenderjahre.

 

Wieviel Geld wurde dabei bezahlt oder verdient?

Expand  

https://www.derwesten.de/politik/strom-energiekrise-deutschland-import-export-id300389111.html

 

https://www.next-kraftwerke.de/wissen/negative-strompreise

 

Wir exportieren billig den unkontrollierten Überschuss den keiner will und kaufen teuer ein, wenn es dunkel ist und/oder kein Wind weht. Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.

 

Expand  

Da steht nun immer noch nicht, wie die Bilanz nun aussieht.

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