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Geschrieben (bearbeitet)
  Am 10.10.2021 um 13:42 schrieb Werner001:

Wenn wir das Wahlrecht davon abhängig machen, was bedeutet das dann für 20jährige Studenten, Verzeihung, Studierende, oder für 40jährige Hartz-IV-Empfangende?

 

Werner

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Tja.... Ich schrieb nur davon, dass der Wunsch verständlich sei

Studenten sind dann Bildungspolitikbetroffene, und HartzIV Empfänger Betroffene Fer Sozialpolitik:

ergo... Wahlrecht für alle :ninja:

bearbeitet von Die Angelika
Geschrieben (bearbeitet)

Eine interessante Fragestellung, wie ich finde:

Die SPD dürfte neben Kanzler und Bundespräsidenten auch wieder den Bundestagspräsidenten stellen. Herr NoWaBo hat schon Rolf Mützenich ins Spiel gebracht.

Herr Steinmeier möchte auch wiedergewählt werden.

Dazu die Preisfrage: die SPD besetzt dann alle drei Spitzenämter der Republik mit - Männern!
Ob die Grünen da mitmachen werden? Zumindest für die Wiederwahl des Bundespräsidenten werden ihre Stimmen gebraucht.

Alle Papiere zu gendern und dann Frauen konsequent von den Spitzenpositionen auszuschließen, wäre wieder mal ziemlich typisch: reden immer, handeln nimmer.

bearbeitet von Shubashi
Geschrieben

Ich bin grundsätzlich ganz idealistisch dafür, daß die am besten geeigneten Leute die jeweiligen Posten besetzen.

Unabhängig davon, wer sie sind, was sie sind, woher sie sind.

 

Nur wenn schon über den Frauenanteil diskutiert wird, muß auch der nächste Schritt gegangen werden. Es kann unausgewogen anmuten, wenn aus dem Kreis der aktuell geschäftsführenden Bundesminister drei aus dem Saarland und keiner aus den östlichen Flächenbundesländern stammt oder wenn der Süden* mehr "eigene" als der Norden verbuchen kann.

 

*Der Süden punktet natürlich durch die CSU - und trotzdem.

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 10:47 schrieb UHU:

Ich bin grundsätzlich ganz idealistisch dafür, daß die am besten geeigneten Leute die jeweiligen Posten besetzen.

Unabhängig davon, wer sie sind, was sie sind, woher sie sind.

 

Nur wenn schon über den Frauenanteil diskutiert wird, muß auch der nächste Schritt gegangen werden. Es kann unausgewogen anmuten, wenn aus dem Kreis der aktuell geschäftsführenden Bundesminister drei aus dem Saarland und keiner aus den östlichen Flächenbundesländern stammt oder wenn der Süden* mehr "eigene" als der Norden verbuchen kann.

 

*Der Süden punktet natürlich durch die CSU - und trotzdem.

Expand  


Ist ja normalerweise eine recht wichtige Frage - weswegen mich die CSU als Regionalpartei mit ihren ewigen Extraweißwürsten stört. Es ist einfach ungerecht.

Für eine geschäftsführende Regierung wäre ich nicht ganz so streng.

Was Männer und Frauen angeht: die SPD hat schon öfter Frauen als BuPrä-Kandidaten aufgestellt - immer mit dem Argument, jetzt wäre mal eine Frau. Blöderweise galt dieses Argument immer nur, wenn die jeweilige SPD-Kandidatin keinerlei Chance hatte. Annemarie Renger und Gesine Schwan wären sicher sehr qualifizierte Bundespräsidentinnen geworden.

Wenn Herr NoWaBo jetzt also mirnichtsdirnichts Herrn Mützenich ins Spiel als Bundestagspräsidenten bringt, ist das für mich ein Rückschritt in die 60er Jahre. Die SPD hat genug qualifizierte Frauen für dieses Amt.

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 11:48 schrieb Aristippos:

Wie wär's mit Saskia Esken?

Expand  

 

Das wäre sicher großes Kino und würde der Popcornindustrie zu einem Aufschwung verhelfen🤪

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 09:06 schrieb Shubashi:

Eine interessante Fragestellung, wie ich finde:

Die SPD dürfte neben Kanzler und Bundespräsidenten auch wieder den Bundestagspräsidenten stellen. Herr NoWaBo hat schon Rolf Mützenich ins Spiel gebracht.

Herr Steinmeier möchte auch wiedergewählt werden.

Dazu die Preisfrage: die SPD besetzt dann alle drei Spitzenämter der Republik mit - Männern!
Ob die Grünen da mitmachen werden? Zumindest für die Wiederwahl des Bundespräsidenten werden ihre Stimmen gebraucht.

Alle Papiere zu gendern und dann Frauen konsequent von den Spitzenpositionen auszuschließen, wäre wieder mal ziemlich typisch: reden immer, handeln nimmer.

Expand  

Eigentlich ist Bundestagspräsident ja nicht wirklich ein Spitzenamt. Bevor Mützenich am Ende einen Ministerposten bekommt, hätte ich ihn dort lieber.

 

Ansonsten hätte ich Boris Pistorius gern als Bundesinnenminister, und die Zusicherung, dass Herr Maas dem zukünftigen Kabinett nicht angehört.

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 11:48 schrieb Aristippos:

Wie wär's mit Saskia Esken?

Expand  


Ich sage ja, die SPD hatte und hat qualifizierte Frauen.

Auf so eine verrückte Idee kommt offensichtlich nicht mal Herr NoWaBo.

Geschrieben (bearbeitet)
  Am 17.10.2021 um 11:41 schrieb Shubashi:

Ist ja normalerweise eine recht wichtige Frage - weswegen mich die CSU als Regionalpartei mit ihren ewigen Extraweißwürsten stört. Es ist einfach ungerecht.

Expand  

Mich persönlich auch, besonders wenn es so ein auffällig bayernnaher Verkehrsminister ist, bei dem ich bisher nicht erkennen konnte, was ihn so herausragend für dieses Amt prädestiniert.

  Am 17.10.2021 um 11:41 schrieb Shubashi:

Für eine geschäftsführende Regierung wäre ich nicht ganz so streng.

Expand  

Nur war sie vorher nicht nur geschäftsführend ;)

  Am 17.10.2021 um 11:41 schrieb Shubashi:

Was Männer und Frauen angeht: die SPD hat schon öfter Frauen als BuPrä-Kandidaten aufgestellt - immer mit dem Argument, jetzt wäre mal eine Frau. Blöderweise galt dieses Argument immer nur, wenn die jeweilige SPD-Kandidatin keinerlei Chance hatte. Annemarie Renger und Gesine Schwan wären sicher sehr qualifizierte Bundespräsidentinnen geworden.

Expand  

Frau Renger sagt mir nichts - habe gegooglt :unsure:. Bei Frau Schwan sehe ich es ähnlich.

Alibi-Kandidaten finde ich immer bedenklich. Nach dem Motto: Wir hätten ja ...

Überdenkenswert wäre es, das Staatsoberhaupt vom Volk wählen zu lassen. D. h. heißt nicht, daß nach dem Überdenken-Prozeß der bestehende Modus bleiben kann.

  Am 17.10.2021 um 11:41 schrieb Shubashi:

Wenn Herr NoWaBo jetzt also mirnichtsdirnichts Herrn Mützenich ins Spiel als Bundestagspräsidenten bringt, ist das für mich ein Rückschritt in die 60er Jahre. Die SPD hat genug qualifizierte Frauen für dieses Amt.

Expand  

... gelöscht wegen Lesefehler ...

NEU: finde ich auch und Herr Mützenich kann auf seinem Posten bleiben. (Darüber kann ich mir kein Urteil erlauben.)

bearbeitet von UHU
Rechtschreibung & Grammatik korrigert
Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 11:59 schrieb Thofrock:

Eigentlich ist Bundestagspräsident ja nicht wirklich ein Spitzenamt. Bevor Mützenich am Ende einen Ministerposten bekommt, hätte ich ihn dort lieber.

 

Ansonsten hätte ich Boris Pistorius gern als Bundesinnenminister, und die Zusicherung, dass Herr Maas dem zukünftigen Kabinett nicht angehört.

Expand  


Es ist aber eines, auf dass die SPD Zugriff hat, und das nicht für eine spezifische inhaltliche oder parteiliche Linie steht. 
Insofern mit einer gewissen Freiheit zu vergeben.

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 11:48 schrieb Aristippos:

Wie wär's mit Saskia Esken?

Expand  

Ich nehme das mal als rheotische Frage zur Belustigung des Forums???

 

 

Bitte, bitte bringe niemanden ernsthaft auf diese Idee!

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 11:59 schrieb UHU:

 

1. Empfinde ich an sich Herrn Steinmeier nicht als Fehlbesetzung. Meinentwegen kann er eine zweite Runde drehen.

Expand  

Mützenich soll BundesTAGSpräsident werden, nicht Bundespräsident. Im Moment ist er Fraktionsvorsitzender.

 

Da können andere Gründe im Spiel sein. Vielleicht passt er Olaf nicht als Chef der Fraktion. Oder Klein Kevin versucht, seine Position abzusichern.

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 12:02 schrieb Shubashi:


Es ist aber eines, auf dass die SPD Zugriff hat, und das nicht für eine spezifische inhaltliche oder parteiliche Linie steht. 
Insofern mit einer gewissen Freiheit zu vergeben.

Expand  

Trotzdem nicht!

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 12:04 schrieb Aristippos:
  Am 17.10.2021 um 11:59 schrieb UHU:

 

1. Empfinde ich an sich Herrn Steinmeier nicht als Fehlbesetzung. Meinentwegen kann er eine zweite Runde drehen.

Expand  

Mützenich soll BundesTAGSpräsident werden, nicht Bundespräsident. Im Moment ist er Fraktionsvorsitzender.

 

Da können andere Gründe im Spiel sein. Vielleicht passt er Olaf nicht als Chef der Fraktion. Oder Klein Kevin versucht, seine Position abzusichern.

Expand  

Hab meinen Lesefehler schon bemerkt und mein Post geändert ;)

 

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 11:59 schrieb UHU:

Mich persönlich auch, besonders wenn es so ein auffällig bayernnahe Verkehrsminister ist, von dem ich bisher nicht erkennen konnte, was ihn so herausragend für diese Amt prädestiniert.

 

Expand  

Auch aus bayerischer Sicht kann es eigentlich nur zwei mögliche Gründe geben:
1.) Er weiß irgendetwas, das für Frau Merkel sehr unangenehm wäre.

2.) Er weiß irgendetwas, das für Herrn Söder sehr unangenehm wäre.

 

Die fachliche Qualifikation dürfte eine ähnlich untergeordnete Rolle spielen wie bei seinen Ministerkollegen Maas und Spahn.

Geschrieben

Die Grünen sind für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit FDP und SPD.

 

Sagt die Tagesschau. Nicht mich schlagen.

Geschrieben
  Am 17.10.2021 um 14:54 schrieb mn1217:

Die Grünen sind für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen mit FDP und SPD.

 

Sagt die Tagesschau. Nicht mich schlagen.

Expand  

 

Wer dafür geschlagen werden muß, oder auch nicht, wird sich erst hinterher zeigen. 

Geschrieben

Was deutet sich denn inhaltlich an?
Dass Steuern und Schuldenaufnahme gedeckelt bleiben, halte ich z.B. für eine gute Sache - für das irre 50 Mrd EUR-Investitionsprogramm jährlich Grünen gäbe es aktuell gar keine Ressourcen, weder manpower- noch materialmäßig, es hätte also zu nichts weiter als völlig überteuerten und inflationären Preisen im Bausektor geführt: eine 25 Mrd-Infrastruktur zum doppelten Preis, das jährliche Abfackeln von 25 Mrd EUR für gar nichts.

Personelles wird zum Glück erst später geklärt.

Digitales und Klimaschutz zu fördern, und dafür auf anderes zu verzichten, scheint mir eine gute Idee, z.B. Verzicht auf unsinnige Infrastrukturprojekte im Straßenbau und dafür ein bessere IT-Netze.

Der gesteigerte Mindestlohn könnte ineffiziente Jobs unattraktiv machen, und die Beschäftigung in produktivere Jobs lenken, weil sich die Leute dann qualifizieren müssen.

Was allerdings vom Staat fordert, Berufsbilder nicht mehr so mit Anforderungen vollzustopfen, dass nach 3 Jahren Ausbildung gerade noch 25% der Einsteiger übrig bleiben.

(Gerade im Radio gehört: Sanitär-, Klima- und Heizung ist inzwischen zu einem Berufsbild verschmolzen, wodurch die Durchfaller- und Abbruchquoten die 80%-Marke erreichen. Bye-Bye Energiewende!)

 

Geschrieben
  Am 18.10.2021 um 17:28 schrieb Shubashi:

Der gesteigerte Mindestlohn könnte ineffiziente Jobs unattraktiv machen, und die Beschäftigung in produktivere Jobs lenken, weil sich die Leute dann qualifizieren müssen.

Expand  

Der höhere Mindestlohn klingt gut, aber ich habe so meine Zweifel, ob das wirklich gut wird.

In Firmen mit unterschiedlichen Lohngruppen inkl. Mindestlohnsufe werden alle Löhne steigen müssen. Ein Facharbeiter wird nicht das Gleiche bekommen wollen wie Ungelernte oder wie Reinigungskräfte. (Dem Aufschrei vorzubeugen: Reinigungskräfte finde ich neben Müllkutscher wahnsinnig wichtig und Reinigungskräfte sind trotzdem häufig im untersten Lohnniveau in einem Unternehmen. Ich habe sie einfach als Beispiel gewählt.) Dadurch kann schon mal ein bisher funktionierendes Unternehmen in echte Schwierigkeiten kommen, neue Aufträge zu gewinnen, die sie bisher durch ein geringeres Lohnniveau im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland gewonnen haben. Jetzt schreibt bitte nicht, die Leute haben Pech gehabt, die sind dann arbeitslos, oder das Unternehmen wäre eh demnächst konkurs gegangen.

 

Was genau meinst Du mit "ineffiziente Jobs"? Ich kann mir nur schwer Effizienzsteigerungen an der Fleischtheke, beim Friseur oder in der Gastwirtschaft vorstellen. (Ich habe Berufsfelder gewählt, die ich klischeehaft in den Mindestlohn sortieren würde.)

 

(Weiter)Qualifikation? Was genau meinst Du damit?

Und was machen wir mit den Mitmenschen, bei denen das Optimum an beruflicher Qualifikation schon vorhanden ist? (Ich kann es schwer formulieren, ohne meine Wertschätzung der Menschen für ihre bisherige Arbeit schlecht zu schreiben.)

 

  Am 18.10.2021 um 17:28 schrieb Shubashi:

Was allerdings vom Staat fordert, Berufsbilder nicht mehr so mit Anforderungen vollzustopfen, dass nach 3 Jahren Ausbildung gerade noch 25% der Einsteiger übrig bleiben.

(Gerade im Radio gehört: Sanitär-, Klima- und Heizung ist inzwischen zu einem Berufsbild verschmolzen, wodurch die Durchfaller- und Abbruchquoten die 80%-Marke erreichen. Bye-Bye Energiewende!)

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Da gebe ich Dir zu 100 % Recht. Wie Lehrpläne an allgemeinbildenden Schulen ausgedünnt werden müssen, muß auch in der beruflichen Ausbildung gekürzt werden. Nur stelle ich mir das in der Praxis noch schwieriger vor.

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Geschrieben (bearbeitet)
  Am 18.10.2021 um 17:50 schrieb UHU:

Der höhere Mindestlohn klingt gut, aber ich habe so meine Zweifel, ob das wirklich gut wird.

Expand  

 

Der Zweifel ist mir durchaus nachvollziehbar - ich habe da erstmal etwas chaotisch ein paar Eindrücke über das „Sondierungspapier“ aufgeschrieben, weil ich es erst jetzt gelesen habe.

Beim Thema „Mindestlohn“ habe ich versucht, mir eine mögliche positive Entwicklung vorzustellen: Jobs gibt es aktuell genug, auch in „einfachen“ Branchen wie Gastro mangelt es wohl massiv an Personal.

Das Problem ist aber, ob sich damit tatsächlich Löhne von 12 Euro nachträglich erwirtschaften lassen.

Wenn nicht, fallen die ersatzlos weg. Es bleibt dann keine andere Möglichkeit, entweder in Jobs zu gehen, die solche Löhne tragen - oder das neue Bürgergeld findet viele neue Abnehmer.

bearbeitet von Shubashi
Geschrieben
  Am 19.10.2021 um 04:55 schrieb Shubashi:

Das Problem ist aber, ob sich damit tatsächlich Löhne von 12 Euro nachträglich erwirtschaften lassen.

Wenn nicht, fallen die ersatzlos weg. Es bleibt dann keine andere Möglichkeit, entweder in Jobs zu gehen, die solche Löhne tragen - oder das neue Bürgergeld findet viele neue Abnehmer.

Expand  

 

Zu diesem Thema wird aktuell gerade ein Nobelpreis in der Rubrik Wirtschaftswissenschaften verliehen. David Card (Kanada) "erhält die eine Hälfte des Preises für seine empirischen Beiträge zur Arbeitsmarktökonomie [...]. Er habe die Auswirkungen von Mindestlöhnen, Einwanderung und Bildung auf den Arbeitsmarkt untersucht. Seine Forschung habe zu der Erkenntnis geführt, dass eine Erhöhung des Mindestlohns nicht unbedingt zu weniger Arbeitsplätzen führt." (Zitat Zeit online) Das nämlich, also Abbau von Arbeitsplätzen bei Erhöhung des Mindestlohns, war früher eine feststehende Annahme bei Wirtschaftswissenschaftlern. Dass diese Annahme falsch ist, konnte Card empirisch nachweisen. Eine gute Darstellung bietet Thomas Fischermann in der aktuellen Druck-Ausgabe der Zeit, Nr. 42, Seite 25.

Geschrieben (bearbeitet)

An Viele das Bürgergeld auszuzahlen ist vermutlich nicht das Ziel .

Das Bürgergeld klingt für mich nach Hartz IV 2.0,aber das bleibt abzuwarten.

bearbeitet von mn1217
Geschrieben
  Am 18.10.2021 um 17:28 schrieb Shubashi:

Der gesteigerte Mindestlohn könnte ineffiziente Jobs unattraktiv machen, und die Beschäftigung in produktivere Jobs lenken, weil sich die Leute dann qualifizieren müssen.

Was allerdings vom Staat fordert, Berufsbilder nicht mehr so mit Anforderungen vollzustopfen, dass nach 3 Jahren Ausbildung gerade noch 25% der Einsteiger übrig bleiben.

(Gerade im Radio gehört: Sanitär-, Klima- und Heizung ist inzwischen zu einem Berufsbild verschmolzen, wodurch die Durchfaller- und Abbruchquoten die 80%-Marke erreichen. Bye-Bye Energiewende!)

 

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Ich befürchte, dass man bei der Ausbildung genauer hinschauen muss, wo die Ursachen für die Durchfaller-und Abbruchquoten liegen. 

Durch die Bemühungen, Geflüchtete in Ausbildung zu bringen, finden sich da viele, die alles andere als ausbildungsfähig sind. 

Der primäre oder auch sekundäre mit tw. rudimentären schulischenGrundlagen) Analphabet ist halt nach 6 Monaten Deutschkursen und 2 Jahren Bik nur selten wirklich ausbildungsfähig, würde und wird aber zur Vermeidung eines Abschiebebescheids in irgendeine Ausbildung gebracht. Wohlmeinende Betriebe (Gerade bei den kleineren mittelständischen durchaus vorhanden) unterschätzen den Bedarf an vor angehender Schulbildung komplett. Die meinen, mit dem Besuch eines abendlichen Deutschkursen könne dem begegnet werden. 

Hinzu kommt, dass diese Auszubildenden ganz schnell "richtig" verdienen wollen, weshalb sie kaum für ein EQ oder die Wiederholung eines Ausbildungsjahr zu haben sind. 

Die Folge ist, dass einige nach der Zwischenprüfung abbrechen und irgendwie jobben, oder sich bis zum bitteren Ende einer mehrfach wiederholten Abschlussprüfung (darf 2x wiederholt werden) ohne Abschluss durchquälen. 

Eine Verschlankung des Rahmenlehrplans würde da mMn wenig bis nichts helfen. Helfen könnte vermutlich, wenn die Prüflinge ihre Prüfungen in der Muttersprache machen könnten und es mehr Lehrwerke in ihren Sprachen gäbe. Das allerdings ist wieder etwas kontraproduktiv, wenn es auch darum geht, dass sie zum Erlernen der deutschen Sprache genug Motivation aufbringen.... 

 

Übrigens:SHK hat 3 1/2 Jahre Ausbildungsdauer

Geschrieben
  Am 19.10.2021 um 07:35 schrieb mn1217:

An Viele das Bürgergeld auszuzahlen ist vermutlich nicht das Ziel .

Das Bürgergeld klingt für mich nach Hartz IV 2.0,aber das bleibt abzuwarten.

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Bürgergeld bedeutet vor allem, daß man vom Zuverdienten mehr behalten kann. Das setzt quasi eine Erhöhung des Mindeslohns voraus, damit sich volle Arbeiten noch ansatzweise lohnt.

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