Werner001 Geschrieben 16. März Melden Geschrieben 16. März Wir wollen hier keine inhaltliche politische Diskussion beginnen, das ist nicht erwünscht. Mir geht es um die Metadiskussion. Werner
atheist666 Geschrieben 16. März Melden Geschrieben 16. März vor 3 Minuten schrieb Werner001: Wir wollen hier keine inhaltliche politische Diskussion beginnen, das ist nicht erwünscht. Mir geht es um die Metadiskussion. Werner Es war eine persönliche Sache, welche ich beim Lesen Deines Beitrags, in mir hochkam.
atheist666 Geschrieben 16. März Melden Geschrieben 16. März Eines weiß ich, daß das nächste Café "Zum wilden Pony" heißen sollte.
gouvernante Geschrieben 16. März Melden Geschrieben 16. März vor 6 Stunden schrieb Shubashi: Das ist genau meine Frage, auf die hier bisher keine gute Antwort kam. Du hast die Antwort selbst gegeben, indem Du schriebst: für Religiöses ist mir der Ton hier auch zu rabiat.
Shubashi Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März (bearbeitet) 5 hours ago, gouvernante said: Du hast die Antwort selbst gegeben, indem Du schriebst: für Religiöses ist mir der Ton hier auch zu rabiat. Das fand ich, ehrlich gesagt, im alten Forum auch besser geregelt. Lieber einen selbstironischen „Hasenstall“, als eben „Diskussion“ die immer wieder mal mit „Pflichtmeldungen“ versehen werden musste, dort ginge es eh nur um Quatsch. bearbeitet 17. März von Shubashi
Ennasus Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Ich möchte mich nur kurz bei denen entschuldigen, die auf meine Postings geantwortet haben und auf deren Antwort ich nicht eingegangen bin: Ich werde da im Moment auch nicht mehr darauf eingehen. Sorry. Es fehlen mir die zeitlichen (und ein bisschen auch die psychischen) Ressourcen. Ich wollte einfach denen, die besser verstehen wollten, meine Sichtweise anbieten. Ob sie damit was anfangen können/wollen, kann ich eh nicht entscheiden.
Spadafora Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Am 14.3.2025 um 17:52 schrieb Shubashi: Das würde aber ja das Problem mit den Usern nicht lösen, die ruhig und sachlich nicht hinbekommen. Diese verwandeln jede Diskussion zu jedem Thema irgendwann in eine Schlammschlacht mit so ungünstiger noise-to-signal-ratio, dass es sinnlos wird. das ist leider seit Covid zu beobachten alles wird zur emotionalen Schlammschlacht (ich nehme mich da gar nicht aus ) und es kommt zur Schieflage 1
Spadafora Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 19 Stunden schrieb bw83: Das wird nix bringen, weil es in der Forenwelt, in der diskutiert wird, mittlerweile überall so läuft, dass sich die "Gleichdenkenden" in einer Echokammer versammeln und die "Andersdenkenden", bis auf eine i.d.R. verschwindend geringe Minderheit, verschwinden. Das kann man auch eins zu eins in den Kommentarspalten von Online-Medien betrachten. Die Kommentarspalten von Zeit Online haben eine klare Schlagrichtung, die Kommentarspalten von Welt Online haben ebenfalls eine klare Schlagrichtung. Und diese sind politisch mittlerweile nahezu diametral gelagert und es bilden sich Echokammern. Man fängt das alles irgendwann auch gar nicht mehr ein und aufgrund dessen, dass "man" keinen/kaum Widerspruch, sondern vielmehr sogar Zuspruch für seine Meinungen erntet (kein Wunder, es sind ja fast nur Gleichdenkende unterwegs), wird "man" in den Kommentaren und vielleicht sogar in seinem Denken nur noch extremer. Das kann bei bestem Willen niemand leugnen. Deswegen ist das Internet auch partout nicht geeignet, bestimmte Themen zu diskutieren, die von gesellschaftlicher Relevanz sind. die Echokammern sind gerade im religiösen Bereich eine Plage da wird einem vorgeworfen, wenn man eine andere Meinung vertritt und das wird von den Leuten als Beleidigung; aufgefasst ich versteh nicht woher dieser Drang zur geistigen Isolierung kommt
Spadafora Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 15 Stunden schrieb Werner001: Was meist vergessen wird: ein Überdenken meiner Position kann auch zu dem Ergebnis führen, dass ich in meiner Position bestärkt werde. Dass ich meine Position nicht ändere, bedeutet daher nicht, dass ich nicht bereit wäre, sie zu überdenken. Dazu kommt: Politik ist nicht Religion. Es gibt kein „wahr“ und „falsch“ in der Politik wie es das in der Religion gibt. In der Politik geht es um Argumente, die überzeugen oder eben auch nicht. Und es geht um Kompromisse in der Politik. In der Religion sind keine Kompromisse möglich, da ist etwas „wahr“ oder „falsch“ (natürlich rein subjektiv). In den letzten Jahren wird Politik zunehmend nach religiösen Kriterien betrieben, es geht um „wahr“ oder „falsch“, Kompromisse gelten als Häresie. Und ich persönlich nehme vornehmlich die linke Seite des politischen Spektrums als die wahr, die nach diesen Kriterien politisieren. Ich mag mich irren, ich lasse mich gern eines Besseren belehren, mit Argumenten, nicht mit Lehrsätzen. Und jetzt kommt noch ein weiterer Grundirrtum ins Spiel: Diese meine Kritik an der Linken bedeutet NICHT, dass ich die rechte Seite des politischen Spektrums automatisch toll oder gut finde. Das wäre genau das religiöse „wahr“-„falsch“-Denken, das ich kritisiere. Also, auch wenn nicht mehr hier im Forum, hört doch bitte, bitte auf, nach religiösen Kriterien Politik zu betreiben. Meine Gedanken, einfach so ins Blaue geschrieben, nicht an dich persönlich, sondern an alle gerichtet. Werner Man erlebt das schön an den Medien die einer glaubt nur den "alternativen" Medien der andere den "normalen Medien " und genau so wird nan dann eingeordbet in "Freund" oder "Feind" ich lese und konsumiere beides 1
atheist666 Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 37 Minuten schrieb Spadafora: Man erlebt das schön an den Medien die einer glaubt nur den "alternativen" Medien der andere den "normalen Medien " und genau so wird nan dann eingeordbet in "Freund" oder "Feind" ich lese und konsumiere beides Ich z.B. "glaube" ja nicht. Genauso wie bei der Bibel halte ich es auch mit den Medien, es kommt auf den Unterhaltungswert an.
atheist666 Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Aber genau das ist jetzt das Problem, durch die Schließung des Politikbereiches verliert, jedenfalls für mich, mykath.de an Unterhaltungswert. Denn auch, wenn ich mich in den letzten Jahren wenig bis gar nicht beteiligt habe, so las ich doch ab und zu mit. Vielleicht wäre ein interner Bereich, bei dem die Öffentlichkeit nicht einfach mitlesen kann, besser gewesen.
Thofrock Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Am 16.3.2025 um 17:24 schrieb Shubashi: Das ist tatsächlich etwas, dass ich nicht wirklich verstehe oder einschätzen kann. Man sagt wohl, sowas mache den „Suchteffekt“ sozialer Medien aus, aber schreibt jemand wirklich für diese Reaktionen? Ich gestehe, dass die Äußerungen hier meist rein inhaltlich nehme, weswegen ich über das ganze Gemotze oder die inhaltsleeren Einzeiler meist völlig ungerührt hinweg lese. Vielleicht ist bei mir wirklich eine Schraube locker oder ich bin sehr naiv. Beiträge die besonders beliebt waren, waren solche in denen ich z.b angegriffen wurde. Damit konnte man schon gut punkten. Und nicht selten waren das tatsächlich inhaltsleere Einzeiler. Das hebt das Gemeinschaftsgefühl, und stärkt bei manchen Menschen offensichtlich sogar den Selbstwert.
Thofrock Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März Am 16.3.2025 um 17:30 schrieb Studiosus: Ist hier jemand auch auf anderen Plattformen rollingstone.de Da gibt es ein Board für "sonstige Kleinode" mit einigen Politikthemen. Du wärst dort geradezu eine Attraktion, denn ein Musik- und Kunstforum ist natürlich ideologisch etwa gegenteilig aufgestellt wie hier.
Studiosus Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 43 Minuten schrieb Thofrock: rollingstone.de Da gibt es ein Board für "sonstige Kleinode" mit einigen Politikthemen. Du wärst dort geradezu eine Attraktion, denn ein Musik- und Kunstforum ist natürlich ideologisch etwa gegenteilig aufgestellt wie hier. Rolling Stones? So wie die Band? Da fühle ich mich aktuell ehrlich gesagt noch ein bisschen zu jung zu (und ist auch nicht unbedingt meine Musikrichtung/Zeit).
Alfons Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 3 Stunden schrieb Studiosus: Rolling Stones? So wie die Band? Da fühle ich mich aktuell ehrlich gesagt noch ein bisschen zu jung zu (und ist auch nicht unbedingt meine Musikrichtung/Zeit). Stones! Beatles!
rorro Geschrieben 17. März Melden Geschrieben 17. März vor 4 Stunden schrieb Studiosus: Rolling Stones? So wie die Band? Die Zeitschrift.
Spadafora Geschrieben 18. März Melden Geschrieben 18. März vor 15 Stunden schrieb Studiosus: Rolling Stones? So wie die Band? Da fühle ich mich aktuell ehrlich gesagt noch ein bisschen zu jung zu (und ist auch nicht unbedingt meine Musikrichtung/Zeit). alles was nach 1945 an Unterhaltungsmusik kann ist eine Zumutung für den englischen Sprachraum schon 20 Jahre früher
Merkur Geschrieben 18. März Melden Geschrieben 18. März vor 10 Minuten schrieb Spadafora: alles was nach 1945 an Unterhaltungsmusik kann ist eine Zumutung für den englischen Sprachraum schon 20 Jahre früher Wäre Ivor Novello denn noch genehm?
Flo77 Geschrieben 18. März Autor Melden Geschrieben 18. März [träller]Das kannst du mir nicht verbiehiten... [/träller]
Die Angelika Geschrieben 18. März Melden Geschrieben 18. März Damit hier ordentlich Stimmung in die Bude kommt 1 2
Shubashi Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März Schon länger kein Tee hier? Dann eine gute Kanne Keemun, bitte sehr! Ich habe den Kollegen heute morgen Weißwurst serviert, leider ohne Bier. “Beim Häuten der Weißwurst” ist ja ein bekanntes posthumes Werk von Günter Grass, von dem mir beim Frühstücken klarwurde, warum wir noch auf dessen Erscheinen warten.
gouvernante Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März vor 3 Stunden schrieb Shubashi: Häuten der Weißwurst Für Norddeutsche ist das eine Überforderung, meine ich.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Alfons Geschrieben 21. März Dies ist ein beliebter Beitrag. Melden Geschrieben 21. März (bearbeitet) vor 6 Stunden schrieb gouvernante: vor 10 Stunden schrieb Shubashi: Häuten der Weißwurst Für Norddeutsche ist das eine Überforderung, meine ich. Das Häuten von Weißwürstln ist ein Thema, das südlich der Weißwurstlinie mit religiöser Inbrust diskutiert wird - vor allem dann, wenn sich jemand als Anhänger einer Methode zu erkennen gibt, die dem gegnerischen Feinschmecker unvertraut und damit verhasst ist. Einig sind sich aber alle Weißwurst-Liebhaber, dass Menschen, die nördlich des Weißwurstäquators siedeln, das einfach nicht können. Die können ja skurrile Dinge essen, Labskaus, Pinkel und Miesmuscheln, letztere ohne Besteck, aber Weißwurst? Allein schon die Frage, wo genau nun dieser Weißwurstäquator verläuft, kann tiefe Zerwürfnisse verursachen. Ebenso die Bekenntnisfrage, ob nun die Münchner, die Augsburger oder gar die Wurst von Philipp Burkhardt aus Mannheim das Maß aller Weißwürste ist. Weiterhin die erlaubte Uhrzeit des Verspeisens. Besonders aber die Methode. Längst oder quer schneiden? Ausdrücken oder auspellen? König-Ludwig-Schnitt oder das berüchtigte Zuzzeln - berüchtigt vor allem wegen der Geräuschentwicklung bei damit unvertrauten Nicht-Bayern. Dass wegen dieser religiösen Differenzen noch kein Krieg ausgebrochen ist, beweist die generelle Friedfertigkeit der Bayern. Auf ebendiese Friedfertigkeit vertraue ich jetzt, wenn ich hier erstmals öffentlich mitteile, wie ich (geborener Norddeutscher, assimilierter Rheinländer und seit einigen Jahren Teilzeit-Bayer) Weißwürste esse. Nääämlich ..... Sie kommen nicht ins Wasser. Ich schlitze bei den noch kalten Weißwürsten die Haut längst auf, entpelle den Inhalt, lege die nackten Würstln auf einen Teller und stelle diesen in die Mikrowelle. Ja. In! die! Mikrowelle! Eine Minute Vollgas, dann viel süßen Senf dazu und ein Stück Bauernbrot mit dick Butter. Fertig. Bisher ist niemand daran gestorben. bearbeitet 21. März von Alfons 1 3
nannyogg57 Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März Von allen jemals mir zu Ohren gekommenen Arten, Weißwürschte zuzubereiten, ist das die Schrecklichste. 2
nannyogg57 Geschrieben 21. März Melden Geschrieben 21. März FYI: Wasser zum Kochen bringen, Weißwürschte hineingeben, bei geringster Hitze 15 Minuten erwärmen. Ist wirklich nicht schwer. 1
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