pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Wie kommst Du auf den Satz "In Ihm (Jesus von Nazareth) wurde die Trinität eins?Das versteh ich nicht ganz. Gottes Sohn nimmt uns Menschen zu Gott.
Mecky Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Lieber Peter! Ich verstehe nicht, wieso hier die Trinität eins wird.
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) Lieber Mecky, mir fällt nichts besseres ein als: Ein Regenbogen: Hinter dir die Sonne, du im Sonnenschein. vor dir der Regen, in dem sich ein Regenbogen in deinen Augen zeigt. Die Lichtbrechung im Regen ist auch ohne Dich. Aber ohne Dich und deinen Augen würdest Du keinen Regenbogen sehen. Eingeladen sein in die Macht Gottes. Eins sein. Sehbar, Dankbar und Eins. bearbeitet 18. Dezember 2003 von pmn
Mecky Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 hmm ... kann es sein, dass Du damit sagen willst: "Durch die Menschwerdung Gottes sind wir Menschen mit hineingenommen in die Einheit der Trinität"? Dann wäre die Einheit nicht eine statische, sachliche Einheit, sondern die Einheit eines Leidenschaftlichen, der "ganz eins" ist mit seiner Leidenschaft, oder die Einheit eines Liebenden, der mit seiner Geliebten eine Einheit bildet, so dass man den einen nicht angreifen kann, ohne den anderen anzugreifen, dass man den einen nicht erfreuen kann, ohne auch dem anderen damit eine Freude zu machen. Ich habe es nämlich erst so verstanden, als müsste die Trinität erst noch ihre Einheit herstellen, was sie dann durch die Menschwerdung Jesu getan habe. Aber das wäre natürlich abwegig. Nicht die Trinität wird eins, sondern wir werden (im oben geschilderten Sinn) eins mit dem dreieinigen Gott.
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) Mecky, hmm ... kann es sein, dass Du damit sagen willst: "Durch die Menschwerdung Gottes sind wir Menschen mit hineingenommen in die Einheit der Trinität"? Ja. gruss peter bearbeitet 18. Dezember 2003 von pmn
Raphael Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 @ pmn Mecky, hmm ... kann es sein, dass Du damit sagen willst: "Durch die Menschwerdung Gottes sind wir Menschen mit hineingenommen in die Einheit der Trinität"? Ja. gruss peter Durch welche Bibelstelle oder welches Dogma soll diese Aussage denn gedeckt sein? GsJC Raphael
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Im Namen von Jesus Christus. (Joh. 10,25-29)
Mecky Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Dogmen oder Bibelstellen müsste ich jetzt erst mühsam raussuchen. Aber spontan fällt mir das approbierte Begleitgebet zur Gabenbereitung ein: "Wie das Wasser sich mit dem Wein verbindet zum heiligen Zeichen, so lasse uns dieser Kelch teilhaben an der Gottheit Christi, der unsere Menschennatur angenommen hat." Der Satz entspringt der Theologie des hl. Irenäus von Lyon, die Lehre vom wunderbaren Tausch.
Raphael Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 @ pmn Im Namen von Jesus Christus. (Joh. 10,25-29) Und aus dieser Bibelstelle soll folgen, daß die Menschen in die Einheit der Trinität hineingenommen sind? *vollunverständnisdenkopfschüttel* GsJC Raphael
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) @ pmn Im Namen von Jesus Christus. (Joh. 10,25-29) Und aus dieser Bibelstelle soll folgen, daß die Menschen in die Einheit der Trinität hineingenommen sind? *vollunverständnisdenkopfschüttel* GsJC Raphael Dann lese, wenn du lesen kannst: Aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen. 27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. 30 Ich und der Vater sind eins. Raphael, ich rate mal. du bist ein Gnostiker. Hab ich recht ? bearbeitet 18. Dezember 2003 von pmn
Poliven Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 hilft mal einen unwissenden und erklärt ihm was das Wort Trinität überhaupt bedeutet. Hab ich nämlich noch nie gehört das Wort.
Raphael Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) @ pmn @ pmn Im Namen von Jesus Christus. (Joh. 10,25-29) Und aus dieser Bibelstelle soll folgen, daß die Menschen in die Einheit der Trinität hineingenommen sind? *vollunverständnisdenkopfschüttel* GsJC Raphael Dann lese, wenn du lesen kannst: Aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen. 27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. 30 Ich und der Vater sind eins. Raphael, ich rate mal. du bist ein Gnostiker. Hab ich recht ? Quatsch! Im übrigen sind die Schafe nicht der Hirte, sie sind auch kein Teil des Hirten, sie sind höchstens ein Glied in seinem mystischen Leib. Aber ich vermute, für Dich ist die Schöpfung eine Emanation GOTTES! GsJC Raphael bearbeitet 18. Dezember 2003 von Raphael
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) hilft mal einen unwissenden und erklärt ihm was das Wort Trinität überhaupt bedeutet. Hab ich nämlich noch nie gehört das Wort. Gott Der Vater schuf Himmel und Erde, Jesus Christus lebt als Mensch und Gottes Sohn mit den Menschen auf Erden, Heiliger Geist vereint und hält alles zusammen. Drei Realitäten zu dem man als Mensch "DU" sagen kann. bearbeitet 18. Dezember 2003 von pmn
Mecky Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Ich vermute, dass Ihr beiden aneinander vorbeiredet, weil Ihr unterschiedliche Vorstellung von "Einheit" habt.
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) @ pmn Aber ich vermute, für Dich ist die Schöpfung eine Emanation GOTTES! Nein. bearbeitet 18. Dezember 2003 von pmn
Raphael Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) @ pmn @ pmn Aber ich vermute, für Dich ist die Schöpfung eine Emanation GOTTES! Nein. Dann laß die Unterstellungen, ich sei ein Gnostiker! GsJC Raphael P.S. Wo ist die "gequerlte Kacke" geblieben? bearbeitet 18. Dezember 2003 von Raphael
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) sie sind höchstens ein Glied in seinem mystischen Leib. Ach. Also doch aufgenommen ..... p- deine nachfrage, Deine Exkremente zu beurteilen hab ich rausgenommen, weils nicht redlich war, als ich mein spontan abgesendtes Posting lass. bearbeitet 18. Dezember 2003 von pmn
Raphael Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 @ pmn sie sind höchstens ein Glied in seinem mystischen Leib. Ach. Also doch aufgenommen ..... Nein, nicht aufgenommen, sondern eingliedert in den mystischen Leib. Dadurch wird man nicht in die Trinität aufgenommen, sondern bleibt schön brav unten auf der Erde. GsJC Raphael
Mecky Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Und pmn empfindet bereits die Eingliederung als Hineinnahme in das Geschehen der Trinität. Die Einheit besteht für ihn nicht darin, dass er jetzt Gott Vater, Sohn oder Heiliger Geist wäre, sondern dass er mit Gott in Einheit verbunden ist. Für Raphael ist dies keine Einheit, sondern höchstens Einigkeit. Das ganze ist ein Streit um Begriffe.
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) Dadurch wird man nicht in die Trinität aufgenommen, sondern bleibt schön brav unten auf der Erde. Bleib mal brav auf der Erde. Und verhindere Lukas 23,43: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. bearbeitet 18. Dezember 2003 von pmn
Raphael Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 @ pmn Dadurch wird man nicht in die Trinität aufgenommen, sondern bleibt schön brav unten auf der Erde. Bleib mal brav auf der Erde. Und verhindere Lukas 23,43: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Bevor dies bei mir geschieht muß noch - unter Beachtung einer Ausnahme - ein bestimmter biologischer Akt geschehen, den man gemeinhin Tod nennt. Und davor habe ich keine subjektive Heilsgewißheit darüber, wie der HERR richten wird. Ich kann und möchte IHM da auch nicht vorgreifen. GsJC Raphael P.S. Das Paradies ist nach katholischen Verständnis nicht mit der Trinität gleichzusetzen.
pmn Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Das Paradies ist nach katholischen Verständnis nicht mit der Trinität gleichzusetzen. Ihr werdet Eins sein mit Gott. Nur Blah Blah ?
Justin Cognito Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) behaupten nicht gerade heute manche „fortschrittliche Theologen“, daß die Bezeichnung „Sohn Gottes“ nur im metaphorischen Sinn zu verstehen ist?. Dann sag mir mal wie du "Sohn Gottes" nicht metaphorisch verstehen willst! Denn biologistisch gedacht macht es wohl keinen Sinn. Dann wäre Jesus ein von Gott und einer Frau gezeugter Göttersohn (=Halbgott) wie sie verschiedenen Mythologien kennen, aber nicht Gott selbst. Die Zeugung Jesu durch Gott vor allen Zeiten ist wohl in unserem heutigen Sprachgebrauch (Zeugung = Befruchtung einer weiblichen Eizelle durch den Samen des Mannes) nur metaphorisch als Vater - Sonhn Verhältnis zu denken. Die Bezeichnung "Metapher" bezieht sich auf unseren Sprachgebrauch, nicht auf die dahinterliegende Wirklichkeit. Sie relativiert nichts, sie verdeutlicht bloß. bearbeitet 18. Dezember 2003 von Kryztow
Justin Cognito Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 (bearbeitet) Ein profanes Beispiel. Alte Leute in meiner Region sagen "Suppn essen" wenn sie vom Kaffeetrinken in der Früh sprechen. (Weil es früher am Land als Frühsück - nicht nur als Frühstück - Suppe gab). "Suppn essen" ist ihre Bezeichnung für "Kaffeetrinken zum Frühstück". Der faktische Hintergrund ist das trinken dieser schwarzen, heißen Flüssigkeit in den Morgenstunden. Es ist aber für jemanden der / die nicht mit den Gepflogenheiten unseres Dialekts vertraut ist, mißverständlich wenn er/sie gefragt wird "Host schu dei Suppn ghod?" Ähnlich verhält es sich mit dem Wort "Sohn Gottes". Ich bemühe mich darum zu verstehen was damit gemeint ist, nur es ist eben etwas anderes als man landläufig damit assoziieren (Mann+Frau->Kind) würde. Darum bedarf es einer Übersetzung. In diesem Sinn ist es eine Metapher. bearbeitet 18. Dezember 2003 von Kryztow
Accreda Geschrieben 18. Dezember 2003 Melden Geschrieben 18. Dezember 2003 Ein profanes Beispiel. Alte Leute in meiner Region sagen "Suppn essen" wenn sie vom Kaffeetrinken in der Früh sprechen. (Weil es früher am Land als Frühsück - nicht nur als Frühstück - Suppe gab). "Suppn essen" ist ihre Bezeichnung für "Kaffeetrinken zum Frühstück". Der faktische Hintergrund ist das trinken dieser schwarzen, heißen Flüssigkeit in den Morgenstunden. Es ist aber für jemanden der / die nicht mit den Gepflogenheiten unseres Dialekts vertraut ist, mißverständlich wenn er/sie gefragt wird "Host schu dei Suppn ghod?" Ähnlich verhält es sich mit dem Wort "Sohn Gottes". Ich bemühe mich darum zu verstehen was damit gemeint ist, nur es ist eben etwas anderes als man landläufig damit assoziieren (Mann+Frau->Kind) würde. Darum bedarf es einer Übersetzung. In diesem Sinn ist es eine Metapher. Du sagst: "Sohn Gottes" ist eine Metapher. Wer bestimmt, was eine Metapher ist und was nicht, und wer bestimmt dann, wofür eben diese bestimmte Metapher steht? Und wo soll das enden? Himmelreich auch Metapher?
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