Poliven Geschrieben 30. Januar 2004 Melden Geschrieben 30. Januar 2004 was sagt ihr da zu ? bin striickt dagegen !
Explorer Geschrieben 30. Januar 2004 Melden Geschrieben 30. Januar 2004 Was ist daran anstößig, dass man dagegen sein müsste?
Peter Esser Geschrieben 30. Januar 2004 Melden Geschrieben 30. Januar 2004 Bring’ lieber mal deine Christologie in Ordnung. *grrrrr*
Erich Geschrieben 30. Januar 2004 Melden Geschrieben 30. Januar 2004 was sagt ihr da zu ? bin striickt dagegen ! Frage Polivien: bist Du striickt dagegen, dass die Hand u. Stehkommunion, falsch ist? Oder bist Du striickt gegen die Hand u. Stehkommunion? Oder bist Du striickt gegen falsche Hand u. Stehkommunion? Oder bist Du striickt dagegen, dass falsche Hand u. Stehkommunion falsch ist? Ich glaub ich bin etwas verwirrt heute Abend – wohl zu viel Selbstbeherrschung geübt
Poliven Geschrieben 31. Januar 2004 Autor Melden Geschrieben 31. Januar 2004 was sagt ihr da zu ? bin striickt dagegen ! Frage Polivien: bist Du striickt dagegen, dass die Hand u. Stehkommunion, falsch ist? Oder bist Du striickt gegen die Hand u. Stehkommunion? Oder bist Du striickt gegen falsche Hand u. Stehkommunion? Oder bist Du striickt dagegen, dass falsche Hand u. Stehkommunion falsch ist? Ich glaub ich bin etwas verwirrt heute Abend – wohl zu viel Selbstbeherrschung geübt ich bin gegen die hand und steh kommunion ... Hatte mir mal innner bücherei nen Exorzismus büchlein angekuckt .. in dem unter anderem dem Papst seine Rechte Hand stellung genommen hat bzw . Die Exorzismen geschildert hat. Als die Teufel dann schon von leid gequält waren bzw bevor sie "gegangen" waren schreiten sie noch :" Das der grösste sieg den er bis jetz über die Kirche gehabt hat die einschaffung der Handkommunion gewesen sein soll.... Man sollte die Hostje in Demut empfangen . Hinknien und sie sich wie ein Kind in den Mund legen lassen !
laura Geschrieben 31. Januar 2004 Melden Geschrieben 31. Januar 2004 Hatte mir mal innner bücherei nen Exorzismus büchlein angekuckt .. in dem unter anderem dem Papst seine Rechte Hand stellung genommen hat bzw . Die Exorzismen geschildert hat. Als die Teufel dann schon von leid gequält waren bzw bevor sie "gegangen" waren schreiten sie noch :" Das der grösste sieg den er bis jetz über die Kirche gehabt hat die einschaffung der Handkommunion gewesen sein soll.... Muss ja ein ernstzunehmendes theologisches Grundlagenwerk gewesen sein, auf das Du da gestoßen bist ... Poliven! Spaß beseite: Solche Bücher gibt es zuhauf und man sollte sie nicht unbedingt besonders ernstnehmen.... Laura
Poliven Geschrieben 31. Januar 2004 Autor Melden Geschrieben 31. Januar 2004 das heisst du stehst Exorzismen unglaubwürdig gegenüber ?
MartinO Geschrieben 31. Januar 2004 Melden Geschrieben 31. Januar 2004 Hallo Poliven, man muss Exorzismen nicht ablehnen, braucht aber auch nicht kritiklos alles zu glauben, was religiös begründet ist - die Unterscheidung der Geister ist eine Geistesgabe (1 Kor 12), niemand ist vor Irrtum sicher und Lügen oder bewusstes Irreführen mit religiöser Begründung gab es - leider - auch immer wieder innerhalb der katholischen Kirche. Gruß Martin
Mecky Geschrieben 31. Januar 2004 Melden Geschrieben 31. Januar 2004 Wäre es zu Lebzeiten Jesu eine Sünde gewesen, ihm auf die Schulter zu klopfen? (Nicht k.o. schlagen, sondern freundlich) Oder gar ihn zu umarmen?
Justin Cognito Geschrieben 31. Januar 2004 Melden Geschrieben 31. Januar 2004 (bearbeitet) Nachdem es in der frühen Kirche üblich war dass der Priester den Gläubigen die Hostie in die Hand gab und erst seit dem 9. Jh. die Mundkommunion schrittweise eingeführt wurde kann es sich bei der Handkommunion wohl um keine so schlimme Sache handeln ...... nochdazu wo wir im Einsetzungsbericht ja dazu aufgefordert weden: nehmet und esset! bearbeitet 31. Januar 2004 von Kryztow
Justin Cognito Geschrieben 31. Januar 2004 Melden Geschrieben 31. Januar 2004 Mir persönlich fällt es bei der Handkommunion leichter andächtig zu sein. In Gegenden und Kirchen in denen Mundkommunion üblich ist, verzichte ich allerdings auf die Handkommunion um niemanden zum Ärgerniss zu werden.
josef Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Hallo Poliven, [Hand u. Stehkommunion...] was sagt ihr da zu ? bin striickt dagegen ! - Mundkommunion ist passiv - man läßt sich von JESUS ernähren. - Stehen ist nicht ehrerbietig und daher unangemessen. - Niederknien und die Handfläche emporhalten, um JESUS zu empfangen, ist aktiv und kann bedeuten: -- Den LEIB CHRISTI als wertvolles Geschenk annehmen. -- JESUS als Ehrengast aufnehmen. Wie seht ihr die Hand- und Mundkommunion? Anders? Gruß josef
Tami Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Hallo alle zusammen, ich bin der Meinung, daß es egal ist, ob ich die Kommunion im Stehen (in die Hand) oder in Knien (in den Mund) empfange. Die Hauptsache ist doch, daß ich es würdig mache und in vollen Bewußtsein und nicht aus Routine nach vorne gehe und mit den Gedanken abwesend bin.
FioreGraz Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Also Handkommunion, Stehkommunion,.... Doch föllig egal, die Demut muß sowieso innerlich sein, was nützt einem der schönste scheinheiligste Akt bei der Kommunion, höchstens das andere mich für tiefgläubig halten, dann wäre ich einer der Pharisäer die viel plappern... Weiters nur um einem Ritual zu folgen, dann kriegt das ganze wieder ne Zauberbuchpraxis, ne pfui. Auserdem wenn wir schon sozusagen das streng nach der bibel machen sollten müssten wir um den Altar herum auf Pölstern liegen. LG Fiore
Peter Esser Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Ich sehe es wohl ähnlich wie Kryztow. Persönlich meine ich, dass die Weise, Jesus mit der größten Achtung und Liebe zu empfangen, die beste ist. Es gibt hier von Seiten sehr traditionalistischer Gläubigen sehr, sehr schlimme verbale Attacken, die dazu angetan sind, den einfachen Gläubigen (also mich) zu verunsichern. Daher mag ich es nicht, wenn die Frage ideologisch oder gesetzlich debattiert wird. Vor allem mag ich die Begegnnung mit Jesus nicht dadurch trüben, dass ich mir die ganze Zeit über Formfragen Gedanken mache. Wenn ein Freund mich einlädt, und ich die ganze Zeit nur darauf achte, ob die Schuhe geputzt sind, könnte es sein, dass ich den Sinn des Treffens verfehle … Dennoch habe ich eine große Sympathie für die Andacht und Liebe, mit der viele Menschen den Leib des Herrn empfangen – und mir ist da Deutschland manchmal einfach … zu stolz.
Poliven Geschrieben 2. Februar 2004 Autor Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Ich sehe es wohl ähnlich wie Kryztow. Persönlich meine ich, dass die Weise, Jesus mit der größten Achtung und Liebe zu empfangen, die beste ist. Es gibt hier von Seiten sehr traditionalistischer Gläubigen sehr, sehr schlimme verbale Attacken, die dazu angetan sind, den einfachen Gläubigen (also mich) zu verunsichern. Daher mag ich es nicht, wenn die Frage ideologisch oder gesetzlich debattiert wird. Vor allem mag ich die Begegnnung mit Jesus nicht dadurch trüben, dass ich mir die ganze Zeit über Formfragen Gedanken mache. Wenn ein Freund mich einlädt, und ich die ganze Zeit nur darauf achte, ob die Schuhe geputzt sind, könnte es sein, dass ich den Sinn des Treffens verfehle … Dennoch habe ich eine große Sympathie für die Andacht und Liebe, mit der viele Menschen den Leib des Herrn empfangen – und mir ist da Deutschland manchmal einfach … zu stolz. – und mir ist da Deutschland manchmal einfach … zu stolz Genau das ist der springende Punkt. Der Stolz . Zu Stolz dafür sein sich den Leib CHristi von einem Pfarrer in den Mund legen zu lassen. So nach dem Motto : Ich kann mich selber füttern... Zu Stolz dafür sein sich hinzuknien und den Leib Christi demütiger empfangen. !
eva_28 Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 ...ich bin der gleichen meinung wie tami ... wenn ich innerlich nicht bereit bin die kommunion zu empfangen, verweigere ich beide arten der austeilung; daß finde ich ehrlicher als nach vorne zu laufen und gewohnheitsmäßig die hand bzw. den mund auf zu machen.
Tami Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Halloo Eva_28, herzlich Willkommen im Forum. Liebe Grüße Tami
FioreGraz Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 @Poliven Das hinknien selbst kann auch "Stolz" ausdrücken, in ner Gemeinde wo die Mehrheit die stehende Komunion entgegennehmen, fällt dieses hinwerfen auf. Und hat oft leider eher den Anschein "Mah schauts her was für ein toller Christ ich bin". Und eigentlich soll ich ja nicht allen mein volle Demut zeigen, Jesus und Gott sollen meine Demut mitkriegen und nicht die halbe Gemeinde oder "Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein düsteres Aussehen, damit die Leute es ihnen ansehen, daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben schon ihren Lohn. " (Mt 6,16 ; das gleiche mit dem Beten Mt 6,6). Ich soll die Nachfolge Christi leben, damit Zeugnis geben und nicht meine tollen Glauben zur Schau stellen. LG Fiore
Justin Cognito Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Genau das ist der springende Punkt. Der Stolz . Zu Stolz dafür sein sich den Leib CHristi von einem Pfarrer in den Mund legen zu lassen. So nach dem Motto : Ich kann mich selber füttern... Zu Stolz dafür sein sich hinzuknien und den Leib Christi demütiger empfangen. ! Wenn die Demut zum Kriterium der Rechtgläubigkeit wird, verwandelt sie sich nicht selten in Stolz. Das zeigt sich vor allem an diversen Steigerungsformen des Wortes. Wo "demütiger" drauf steht, ist selten Demut drin.
Peter Esser Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Ich glaube, das ist von C. S. Lewis — die subtilste Form des Stolzes. Wenn einen der Gedanke durchzuckt: «Bei Gott, nun bin ich doch wahrhaftig demütig geworden!» Lieber Poliven, dein Bemühen in allen Ehren. Aber mir fällt’s in der Gemeinde schon schwer genug, beim «Sanctus», wenn der Chor es singt, stehen zu bleiben – Fels in der Dünung der Sitzenden, ohne dabei zu denken: «Arrgx, die Deppen!» (Muss daran liegen, dass ich von Haus aus sehr stolz bin.) In dem Augenblick, in dem ich bemerkte, dass ich in Gedanken mehr mit den Formalia des Kommunionempfangs als mit dem Herrn selbst befasst war, habe ich innerlich geschmunzelt – und die Frage, was denn nun demütiger sei, fortan ad acta gelegt. Uns das finde ich am allerdemütigsten.
Peter Esser Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Um das noch nachzulegen. Ich bin ein Fan davon, die Kommunion kniend und mit dem Mund zu empfangen. Es ist allerdings wichtig, was für mich im jeweiligen Augenblick am jeweiligen Ort richtig und angemessen ist. Und sicherlich ist auch noch zu bedenken, ob wir das Geschenk der Eucharistie kniend besser würdigen – oder stehend nachvollziehen, was Gott uns «in die Hand gelegt hat». Wenn ich in meiner Gemeinde Kommunionhelfer bin, berührt mich der Anblick der Hände, die sich Christus entgegenstrecken, immer wieder neu. Ich denke, das können viele bestätigen, die einen Dienst am Altar verrichten.
karolin Geschrieben 2. Februar 2004 Melden Geschrieben 2. Februar 2004 Peter Vor allem mag ich die Begegnnung mit Jesus nicht dadurch trüben, dass ich mir die ganze Zeit über Formfragen Gedanken mache. Wenn ein Freund mich einlädt, und ich die ganze Zeit nur darauf achte, ob die Schuhe geputzt sind, könnte es sein, dass ich den Sinn des Treffens verfehle … Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich denke, die äußere Haltung sollte immer ein Zeichen der inneren sein und diese zum Ausdruck bringen. Wir haben bei uns in der Gemeinde ganz wenige, die die Kommunion kniend empfangen, bei den schaut dann aber auch niemand blöd, oder hat ein Problem damit, weil das bei denjenigen "authentisch" wirkt und wirklich aus deren Bedürfnis entspringt. Ebenso ist das bei der Frage, ob Mund- oder Handkommunion. Eines ist so gut wie das andere, wenn es würdig geschied und nicht zu einer schlichten Formalität wird. Ich persönlich empfange die Kommunion meist als Handkommunion, weil wir in der Apsis gemeinsam mit dem Pfarrer kommunizieren. Aber auch sonst bin ich für mich ein Verfechter der Handkommunion, weil ich zu der Symbolik, daß sich Christus in unsere leeren Hände legt, eine ganz eigene Beziehung zu habe. Grüße
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