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Geschrieben

 

Wie schon erläutert, im Prinzip sind die Worte Jesu unmissverständlich.

"Wer eine Geschiedene heiratet, bricht die Ehe."[/Quote]

 

Das soll Jesus gesagt haben? :unsure:

 

Meine andere Frage war eher theologischer Natur:

Warum ist bei uns Katholiken unter Todsünde verboten, was bei den anderen Konfessionen erlaubt ist ?

Und wie wird das dann einst beim persönlichen Gericht beurteilt werden ?

 

Beim Gericht werden wir nach unserer Liebe beurteilt, unserer Liebe zu Gott und zu den Menschen, inklusive Reue usw. Keine Ahnung, wie dann ein Mormone mit mehreren Frauen dasteht, wie der Industrielle mit mehreren Frauen gleichzeitig, der lebenslang einer Frau treue Gatte oder ein Zölibatärer gerichtet wird, es wird auf den Einzelfall ankommen.

Geschrieben

 

Wie schon erläutert, im Prinzip sind die Worte Jesu unmissverständlich.

"Wer eine Geschiedene heiratet, bricht die Ehe."[/Quote]

 

Das soll Jesus gesagt haben? :unsure: [/Quote]

 

Lukas 16, 18: "Wer sich scheidet von seiner Frau und freit eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von einem Manne Geschiedene freit, der bricht auch die Ehe."

Geschrieben

 

Wie schon erläutert, im Prinzip sind die Worte Jesu unmissverständlich.

"Wer eine Geschiedene heiratet, bricht die Ehe."[/Quote]

 

Das soll Jesus gesagt haben? :unsure: [/Quote]

 

Lukas 16, 18: "Wer sich scheidet von seiner Frau und freit eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von einem Manne Geschiedene freit, der bricht auch die Ehe."

Ui, da merkt man mal, wie selten ich mich mit Zweitehen beschäftige. ;)

Geschrieben

 

 

Beim Gericht werden wir nach unserer Liebe beurteilt, unserer Liebe zu Gott und zu den Menschen,

 

Woher weißt Du das?

Franciscus non papa
Geschrieben

hm, es gab da mal einen gewissen Jesus, Sohn eines Zimmermannes aus Nazareth, der erzählte den Menschen so einiges von Gott, den er seinen Vater nannte.

Geschrieben

hm, es gab da mal einen gewissen Jesus, Sohn eines Zimmermannes aus Nazareth

 

echt wahr?

Geschrieben (bearbeitet)

hm, es gab da mal einen gewissen Jesus, Sohn eines Zimmermannes aus Nazareth, der erzählte den Menschen so einiges von Gott, den er seinen Vater nannte.

War das etwa der, der behauptet hat, dass das Senfkorn das kleinste unter den Samenkörnern sei? Ja, der hat wohl viel erzählt, wenn der Tag lang war. Hätte lieber was Anständiges arbeiten sollen :ninja:

bearbeitet von rince
Geschrieben

hm, es gab da mal einen gewissen Jesus, Sohn eines Zimmermannes aus Nazareth, der erzählte den Menschen so einiges von Gott, den er seinen Vater nannte.

 

Du solltest wissen, dass er da schon einige explizitere Dinge über den Willen dieses Vaters erzählt hat ....

Geschrieben

hm, es gab da mal einen gewissen Jesus, Sohn eines Zimmermannes aus Nazareth, der erzählte den Menschen so einiges von Gott, den er seinen Vater nannte.

 

Du solltest wissen, dass er da schon einige explizitere Dinge über den Willen dieses Vaters erzählt hat ....

 

Udalricus,

 

jetzt spann uns nicht auf die Folter.

 

was hat der da erzählt?

Geschrieben

was hat der da erzählt?

 

Womöglich will Udal auf die Verachtung Jesu für die biologische Familie hinweisen: "Wer sind meine Mutter und meine Brüder? ...."

Geschrieben

hm, es gab da mal einen gewissen Jesus, Sohn eines Zimmermannes aus Nazareth, der erzählte den Menschen so einiges von Gott, den er seinen Vater nannte.

 

Du solltest wissen, dass er da schon einige explizitere Dinge über den Willen dieses Vaters erzählt hat ....

 

Udalricus,

 

jetzt spann uns nicht auf die Folter.

 

was hat der da erzählt?

 

Nimm die Bibel und lies! ;)

Franciscus non papa
Geschrieben

den Rat kann ich dir nur zurück geben. wenn du doch nicht nur lesen, sondern auch verstehen würdest.

Geschrieben

Frage zum Thema Formalismen bei einer Ehe, weil das Thema im Hasenstall angesprochen wurde: Wenn ein Paar nicht am Ehevorbereitungskurs teilgenommen hat, ist das ein Formfehler?

Geschrieben

Frage zum Thema Formalismen bei einer Ehe, weil das Thema im Hasenstall angesprochen wurde: Wenn ein Paar nicht am Ehevorbereitungskurs teilgenommen hat, ist das ein Formfehler?

Nein. Unsere Ehevorbereitung bestand seinerzeit aus dem unvermeidlichen Gespräch wegen der Dispens. In einen Ehevorbereitungskurs über mehrere Wochen hätte ich meine Frau nicht bekommen.
Geschrieben

Wenn eine Katholikin in ihrer 1. Ehe einen Geschiedenen heiratet, dann ist sie im Normalfall von den Sakramenten ausgeschlossen.
Bedeutet dann diese Ehe auch die Kündigung, wenn sie als Krankenschwester in einem katholischen Krankenhaus beschäftigt ist?

Geschrieben

Das kommt auf das Krankenhaus an, die Qualifikation und auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation. Die Putze hat bei gleicher Familienkonstellation ein höheres Kündigungsrisiko als der Chefarzt. Die Krankenschwester dürfte dazwischen liegen.

Geschrieben

Vielleicht sollte man es so ausdrücken: Es bedeutet die Möglichkeit einer Kündigung.

 

Zusätzlich zu den von Rince genannten Faktoren kommt noch, dass das Krankenhaus nicht willkürlich entweder behalten oder entlassen darf. Da gibt es einige Urteile dazu. Wobei ich mich derzeit nicht auf Musterurteile verlassen würde, da anscheinend über die rechte Auslegung des Tendenzschutzes keine klare feste Meinung zu bestehen scheint.

Geschrieben

Das kommt auf das Krankenhaus an, die Qualifikation und auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation. Die Putze hat bei gleicher Familienkonstellation ein höheres Kündigungsrisiko als der Chefarzt. Die Krankenschwester dürfte dazwischen liegen.

Ich hätte es jetzt genau andersherum gesagt.
Geschrieben

Gute Fachärzte bekommt man schwerer als ne neue Putze.

Geschrieben

Ja, aber die letzten Urteile gingen eher in die Richtung, dass die Kirche nicht alle Angestellten über einen Kamm scheren kann. "Verkündigungsferne" Arbeitsstellen waren dabei nicht so streng zu bewerten als verkündigungsnahe.

 

Geschrieben

Ja, aber die letzten Urteile gingen eher in die Richtung, dass die Kirche nicht alle Angestellten über einen Kamm scheren kann. "Verkündigungsferne" Arbeitsstellen waren dabei nicht so streng zu bewerten als verkündigungsnahe.

 

Ich weiß nicht, ob ein Chefarzt umbedingt mehr "verkündigt" als eine Putzfrau. Aber unabhängig davon sind das, was die Gerichte für richtig halten, und das, was kirchliche Arbeitgeber tun, oft zwei Paar Stiefel.

 

Ich hatte aus dem, was man in den Nachrichten mitbekommt, schon auch den Eindruck, dass die Moralvorstellungen mehr an den leicht ersetzbaren Mitarbeitern ausgelebt werden.

Geschrieben

Ja danke. Es ist wie es ist. Gnade ist eine Form der Willkür.

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